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27.04.2022

Ginko - ein Baum, der uns helfen kann, wieder zu Bewusstsein zu kommen.

 


Ginko wird auf Chinesisch Bai Guo genannt. Bai 白 bedeutet weiß. Und Guo果 bedeutet eine Frucht/Nuss. Dies kann einfach als eine weiße Frucht/Nuss interpretiert werden, und in der Neuzeit wurde es als gutes "Kraut" für das Gedächtnis beworben. Man könnte es dabei belassen, und es ist immer noch ziemlich nett, aber es gibt auch eine Tiefe des Reichtums, für die ich mir eine Minute Zeit nehme, um sie hier zu erläutern. Der Name bezieht sich auf die Fähigkeit der Pflanze, bei der Erinnerung an "vergangene Leben" zu helfen, und deutet auf eine Verbindung zu den Po/Aspekten unserer Seele hin, die in dieser Inkarnation nach Erfüllung suchen. Dies wird als Bai Guo/ Weiße Nuss kodiert, weil Weiß die Farbe des Metallelements ist, das mit dem Po in Verbindung steht. Weiß (Bai) ist das Symbol für die Sonne, mit einem Punkt des Bewusstseins, der über ihr schwebt. Es ist Licht mit Bewusstsein, oder Bewusstsein für die Natur des Lichts. Guo bedeutet nicht nur Frucht/Nuss, sondern kann auch ein Ergebnis oder eine Konsequenz bedeuten. Genauso wie ein Baum ein Ergebnis/eine Folge davon ist, dass eine Frucht und eine Nuss gepflanzt wurden, folgt daraus, dass eine Frucht/Nuss ein weiteres Ergebnis/eine Folge davon ist, dass ein Baum seinen Wachstums- und Entwicklungszyklus durchläuft... und dass er die kodierte Information und Energie dieses Baumes und seiner Vorfahren bis zum Zeitpunkt seiner Frucht trägt, um sie an die nächste Generation/Inkarnation eines anderen Baumes weiterzugeben. In ähnlicher Weise kann unser Leben möglicherweise als Ergebnis der Frucht unserer früheren Generationen und Inkarnationen und des Versuchs unserer Seelen verstanden werden, auf ihrer weiteren Reise zu wachsen. Als eine der ältesten Pflanzenarten - die letzte bekannte Art ihrer Gattung -, die sogar die Dinosaurier überdauerte und deren Existenz durch Fossilien auf mehr als 200 Millionen Jahre zurückdatiert wird, ist der Ginko ein wahres lebendes Fossil und ein uralter Wächter unserer Erde... und er trägt in seiner DNA noch immer eine Botschaft durch die Äonen, von Generation zu Generation... Als solcher ist er ein Baum, der uns helfen kann, uns an unsere tiefe und obskure Vergangenheit zu erinnern, um auf unserem Weg zurück zum Licht wieder zu Bewusstsein zu kommen.

Text von Gregory M. Casey auf Facebook, übersetzt mit Deepl for Mac

28.08.2021

Was wichtig ist und was unwichtig



Das Wasser ist von Natur aus klar. Wenn es durch Schmutz getrübt wird, so kann diese Klarheit nicht in Erscheinung treten. Der Mensch ist von Natur aus zu langem Leben bestimmt. Wenn er durch äußere Dinge getrübt wird, so kann dieses lange Leben nicht in Erscheinung treten. Die Außendinge sind dazu da, dass man sie benützt, um durch sie das Leben zu gewinnen, nicht, dass man das Leben benützt, um die Dinge zu gewinnen. Es gibt betörte Menschen, die ihr Leben darangeben, um äußere Dinge zu gewinnen. Sie zeigen damit, dass sie wahren Wert nicht schätzen. Wer den wahren Wert nicht kennt, hält das Wichtige für unwichtig und das Unwichtige für wichtig.

Lü Bu Wei, Chunqiu, Frühling und Herbst, Buch 3 Kapitel 1, Der letzte Frühlingsmonat

26.06.2021

Grundlegendes Wissen über die Praxis des Taiji Quan

veröffentlicht in Hu Haiyas Sammlung über die Kultivierung der Gesundheit.

行走手足板眼齐
Bei der Ausführung bewegter Figuren sind Hände und Füße gleich und der Blick ist ausgerichtet.

内外双修少人知
Innen und Außen sind wie ein Paar, was nur Wenige wissen.

一步三摇空化力
Ein Schritt bekommt drei Mal Kraft   (aus der Leere kommend)

得来不觉费功时
Wenn es kommt, kommt es unbewusst, ohne jede Anstrengung.

站桩试力基本功,
(Zhan Zhuang) Stehender Pfahl und (Shi Li) Spannungstest sind Grundlegende Übungen.

呼吸自然内外松
Der Atem ist ganz natürlich, innen und außen entstpannt.

运劲抽丝势开弓
Die Bewegung ist wie das Spinnen eines Seidenfadens und die Kraft wie einen Bogen zu spannen.

静中生机豁然通。
Aus der ruhenden Mitte entsteht die Vitalität in offener Klarheit.

坐时如钟全体空
Sitzend wie eine Glocke ist der ganze Körper leer.

坎离相交甘露生
Wenn Wasser und Feuer sich verbinden entsteht der süße Tau.

呼吸自然法轮转
Der Atem setzt das Rad des natürlichen Plans in Bewegung

益寿延年不老翁 
Erreiche ein langes Leben voll ausgefüllter Jahre, ohne das Alter zu spüren.

卧似龙虎身如弓
Liegend wie Drachen und Tiger (wie ein außergewöhnlicher Mensch) bleibt der Körper gespannt wie ein Bogen.

闭目养神腹内松
Schließe die Augen und nähre den Geist, der Bauch bleibt weich.

安然自在如睡眠
Frei von Sorgen und ruhigen Geistes, als würdest du schlafen.

气血畅通体还童
Wenn Qi und Blut ungehindert fließen, wird der Körper wieder wie der eines Kindes.

25.06.2021

Über die Sprachlosigkeit

Stell dir vor, du lernst ein Gedicht in einer dir völlig fremden Sprache. Selbst wenn dir ein Wort bekannt vorkommt, weil es einem deiner Sprache ähnelt, darfst du sicher sein, dass es reiner Zufall ist. Diese Sprache hat nichts mit deiner gemein. Du wirst dieses Gedicht nie verstehen können, auch wenn dir der Rhythmus, die Melodie gefällt. Du wirst es wahrscheinlich auch nie richtig aussprechen und selbst nach Jahren magst du dich noch verhaspeln. Es wird dir nie selbstverständlich über die Lippen kommen.

So ähnlich verhält es sich mit der Praxis des Qigong und Taiji Quan. Ohne jemals die Sprache, deren Grammatik gelernt zu haben, praktizieren tausende diese Kunst, in dem guten Glauben, zu wissen was sie da tun. Ohne zu ahnen, dass sie es nicht wissen.

Du musst die Sprache lernen, du musst die Grammatik lernen. Du musst wissen, was die einzelnen Bewegungen bedeuten, warum und wie du einen Schritt machst, warum und wie eine Armgeste. Nur dann kannst du Qigong und Taiji Quan ausüben, so selbstverständlich, wie du in deiner Sprache sprichst. Ohne zu stammeln, ohne zu stottern, ohne nach den richtigen Worten suchen zu müssen.

Die meisten Menschen, die sich für Qigong und Taiji Quan interessieren, möchten eine Form lernen, ohne vorher die Basis zu kennen. Selbst wenn sie schon lange Zeit mit einer Form arbeiten, drücken sie sich um die Mühe der Grundlagen. Sie „sprechen“ Taiji Quan schwer verständlich, selbst kaum verstehend.

Schon vor Jahren habe ich in meinem Buch „Dao der Bewegung“ versucht, einen Grundwortschatz und die Grammatik zu vermitteln. Ich kann es noch immer wärmstens empfehlen. Dieses Jahr ist auch das Programm der Sommerakademie diesem Thema gewidmet und ich werde mich auch in Zukunft in meinen Unterricht mehr mit dieser Arbeit befassen. Selbstverständlich werden auch „Formen“ gelehrt, Gedichte. Sie sind dann Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck.

Ein Gedicht transportiert die eigentliche Botschaft zwischen den Zeilen. Der kunstvolle Umgang mit der Sprache möchte etwas in uns ansprechen, anklingen lassen, was sich nicht einfach mit Worten sagen lässt. Wie eine Melodie Freude, Sehnsucht oder Trauer zum Ausdruck bringen, Mut machen oder die Seele zu höheren Gefilden schweben lassen kann, so helfen die Formen des Qigong und Taiji Quan bei der inneren Entwicklung, der Selbstkultivierung des Menschen. Dazu muss man sie verstehen.

Ich lade dich herzlich ein, diese Sprache zu lernen.

22.03.2021

The Prize

Imagine that you have won the following prize in a contest: each morning the bank deposits $86,400.00 in your private account for your use. However, this prize has rules.

1. Everything that you don't spend in any given day is taken away. 
2. You cannot save or transfer the money into some other account. 
3. You may only spend it.
4. Each morning, the bank opens your account with another $86,400.00 for that day.
5. The bank can end the game and close the account for good without warning.

What would you do?
You would buy anything and everything you wanted, right? Not only for yourself, but for all people you love. Even for people you don't know, because you couldn't possibly spend it all on yourself. You would try to spend every cent, and use it all.

Actually, this game is real! Each of us is already a winner of this prize. The prize is time. Each and every morning, we wake up to re- ceive 86,400 seconds as a gift of life. When we go to sleep at night, any remaining time is not credited to us and cannot be saved. What we haven't lived up that day is forever lost. Yesterday is forever gone, but the next morning the account is refilled. Still, the process can stop at any moment without warning!

So, what will you do with your 86,400 seconds? Those seconds are worth so much more than the same amount in dollars. Think about that, and always think of this: Enjoy every second of your life, because time races by so much quicker than you think. Take care of yourself, be happy, love deeply, and enjoy life! Start spending!

Intro zu dem neuen Buch von Livia Kohn: Daoist Ways of Working with Multiple Temporalities, Three Pines Press, 2021

11.02.2021

養生 Yǎng Shēng Lebenspflege

Überall findet man sie, die do und don’t: im Internet, im Kalender, oder in der Bibel. Auch daoistische Selbstkultivierung kommt nicht ohne solch gute Ratschläge aus. Hier eine Liste der Listen:

3 Gebote von Liǔ Zōngyuán (773-819)

三戒:
不妄出入
不妄言語
不妄憂慮

Die drei Gebote:
Laufe nicht grundlos Hin und Her
Spreche nicht grundlos.
Sorge dich nicht grundlos.


5 Schädigungen laut dem Huángdì Nèijīng Sùwèn

勞所傷:久視傷血,久臥傷氣,久坐傷肉,久立傷 骨,久行傷筋,是謂五勞所傷。

Die fünf Schädigungen, die durch die Tätigkeiten verursacht werden, sind:
längeres Sehen schadet dem Blut,
längeres Liegen schadet dem Qi,
längeres Sitzen schadet dem Fleisch,
längeres Stehen schadet den Knochen
längeres Gehen schadet den Sehnen.


7 Cháo Yuánfāng (550 - 630) "Abhandlung über den Ursprung aller Krankheiten"

七傷:大飽傷脾,大怒氣逆傷肝,強力舉重久坐濕地傷 腎,形寒飲冷傷肺,憂愁思慮傷心,風雨寒暑傷形,大 恐懼不節傷志。巢元方《諸病源候論》隋

Die sieben Verletzungen: 
große Sättigung verletzt die Milz, 
großer Zorn verletzt die Leber, 
starkes Heben und langes Sitzen auf nassem Boden verletzt die Nieren, 
Kält und kaltes Trinken verletzt die Lungen, 
Kummer und Gedanken verletzt das Herz, 
Wind und Regen verletzt den Körper, 
Kälte und Hitze verletzt den Geist,  
große Angst und Unordnung verletzt den Willen.


12 Sūn Sīmiǎo (581 - 682)

故善攝生者,常少思少念,少欲少事,少語少笑,少愁 少樂,少喜少怒,少好少惡,行此十二少者,養性之都 契也。

Wer sein Leben erhalten will, der
verringert ständig Gedanken und Erinnerungen,
verringert Wünsche und Taten,
verringert Rede und Lachen,
verringert Trauer und Fröhlichkeit,
verringert Freude und Ärger,
verringert Vorlieben und Abneigungen.

Diese zwölf Einschränkungen sind bereits ein Wendepunkt, um die wahre Natur zu nähren.

多思則神殆,多念則志散,多欲則志昏,多事則形勞, 多語則氣乏,多笑則臟傷,多愁則心懾,多樂則意溢, 多喜則忘錯昏亂,多怒則百脈不定,多好則專迷不理, 多惡則憔悴無歡。

Wenn du zu viel denkst, gefährdest du den Herz-Geist;
wenn du zu viel in Erinnerungen schwelgst, wird dein Wille zerstreut sein;
wenn du zu viel begehrst, wird dein Wille verwirrt sein;
wenn du zu viel tust, wird dein Körper ermüdet sein;
wenn du zu viel redest, wird dir dein Atem fehlen;
wenn du zu viel lachst, werden deine Organe geschwächt sein;
wenn du dich zu sehr sorgst, wird dein Herz veränstigt sein;
wenn du dich zu sehr vergnügst, werden deine Gedanken überbordend sein;
wenn du dich zu sehr freust, wirst du vergesslich, unordentlich und verwirrt sein;
wenn du dich zu sehr ärgerst, werden die 100 Gefäße ihre Verbindung verlieren;
wenn du zu viele Vorlieben hast, wirst du unaufmerksam sein;
wenn du zu viele Abneigungen hast, wirst du entmutigt und freudlos sein.


此十二多不除,則營衛失度,血氣妄行,喪生之本也。 唯無多無少者,得幾於道矣。孫思邈《千金要方 卷二十 七 養性》唐

Wenn diese zwölf "Exzesse" nicht beseitigt werden, überschreiten Yíng und Wèi ihre Grenzen, wodurch Qì und Blut sich willkürlich bewegen. Dann hat man das Leben aufgegeben. Doch wer die Exzesse meidet und ohne Unzulänglichkeiten lebt, hat Dao fast erreicht.

ABER es gibt auch positive Unterstützung

Die sieben Bestätigungen stammen aus dem Buch  
Cháng Shēng Mì Jué (Das Geheimnis des langen Lebens) von Shí Tiānjī. 
Die Ergänzungen in Klammern sind von der Autorin Lorraine Wilcox.

1. 常存良善想 Bewahre ständig gute Gefühle (und kümmere dich nicht um das Gerede anderer).
2. 常存和悦想 Bewahre stets freundliche Gefühle (sei hilfsbereit und vermeide Ärger)
3. 常存安樂想 Bewahre ständig zufriedene Gefühle (meide Neid und Missgunst)
4. 常存康健想 Bewahre dir stets gesunde Gefühle (schätze deine Gesundheit)
5. 常存安静心 Bewahre dir stets ein friedvolles Herz (der Geist ist von Natur aus friedvoll)
6. 常存正覺心 Bewahre beständig ein erwachtes Herz (im buddhistischen Sinne)
7. 常存歡喜心 Bewahre beständig ein glückliches Herz ( dies fördert die Langlebigkeit)


寿亲养老新书 Shòu Qīn Yang Lǎo Xīn Shū (Neues Buch der Langlebigkeit für die Eltern und der Versorgung der Alten). Sie werden die Fünf Tätigkeiten und Zehn Vergnügungen genannt.

倪正父《經鋤堂雜志》述五事云:靜坐第一,觀書第 二,看山水花木第三,與良朋講論第四,教子弟第五。 Jīng Chú Táng Zá Zhì (Verschiedene Notizen aus der Halle zum Pflügen der Klassiker) von Ní Zhèngfù beschreibt die Fünf Tätigkeiten:

Stilles Sitzen [Meditation] ist das Erste.
Kontemplieren von Büchern ist das Zweite.
Das Betrachten von Bergen und Wasser, Blumen und Bäumen ist das Dritte.
Dinge mit einem guten Freund zu besprechen ist die Vierte.
Die nachfolgende Generation zu unterrichten ist das Fünfte.'

述齊齋十樂云:讀義理書,學法帖字,澄心靜坐,益友 清談,小酌半醺,澆花種竹,聴琴玩鶴,焚香煎茶,登 城觀山,寓意奕棋。

Er beschrieb auch Qí Zhāi's Zehn Vergnügen:

1) Das Studium der Bedeutung (des Dao) und Prinzipien (der Lebenspflege) in Büchern;
2) Das Erlernen der Kalligraphie;
3) Das Beruhigen des Herz-Geistes durch stilles Sitzen;
4) Müßiggang mit hilfsbereiten Freunden;
5) Ein wenig trinken, bis man halb berauscht ist;
6) Blumen pflegen und Bambus pflanzen;
7) Der Qín zuhören und sich an Kranichen erfreuen;
8) Weihrauch verbrennen und Tee aufbrühen;
9) die Stadtmauern erklimmen, um die Berge zu beobachten;
10) Gleichnisse erzählen und Schachkenntnisse entwickeln.


Quelle: Lorraine Wilcox Journal of Chinese Medicine • Number 113 • February 2017

24.02.2015

Sensation - meditierender Mönch in Buddha Statue

Photo: M. Elsevier Stokmans

Seit einigen Tagen schwirrt im Internet eine Meldung um mich herum, die mein Interesse geweckt hat. Da ist die Rede von einer sensationellen Entdeckung, die man im Drents Museum in Assen NL gemacht habe. In einer Buddha Statue fand sich eine Mumie. Nun ist heute alles 'sensationell' und zwei klicks später, auf der Seite des Museums war klar, dass man schon von der Mumie gewusst haben musste. Sie wurde in einer Ausstellung über Mumien gezeigt. Auf dem Folder zu der Ausstellung wird das CT Bild mit Verweis auf die Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim abgebildet. Dort gibt es das German Mummy Project, an welches ich mich als erstes um genauere Informationen wandte. Ich erhielt den Hinweis auf die im Juni erscheinende zweite Auflage des Buchs „Mumien – der Traum vom ewigen Leben“ in dem sich auch ein ausführlicher Beitrag zu dieser Mumie finden soll.

In Mannheim hatte man in Zusammenarbeit mit dem Drents Museum maßgebliche Untersuchungen an der Mumie durchgeführt, unter anderem 14C-Datierung, CT-scan und Auswertung, Textilanalyse etc.

Die Mumie ist Teil einer vom German Mummy Project konzipierten Ausstellung, die schon 2008 in Mannheim gezeigt wurde und seitdem auf 13 Stationen durch die USA getourt ist. Die Statue mit der darin enthaltenen Mumie wurde aber erst in Assen Teil dieser Ausstellung, die derzeit in Budapest zu sehen ist und danach in Luxemburg Station macht.

Aber nun weiß ich noch nicht, was ich jetzt gerne wissen möchte. Woher kommt diese Skulptur, seit wann weiß man von der Mumie und wieso steht in einem anderen Blog, die Mumie sei in Amersfoort untersucht worden? Diese Fragen beantwortete mir Drs.Vincent van Vilsteren, Konservator und archäologischer Kurator am Drents Museum in Assen, der mich auf meine Email-Anfrage freundlich anrief.

Die Figur kam wahrscheinlich schon Anfang der 90er Jahre nach Europa. Sie wurde 1996 vom derzeitigen Besitzer in den Niederlanden erworben. Während der Restaurierungsarbeiten 1997 entdeckte man die darin enthaltene Mumie. Es konnte zurückverfolgt werden, dass es sich vermutlich um den buddhistischen Meister Liu Quan handelt, der um 1100 lebte. Eine DNA Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Ummantelt und zur Statue wurde die Mumie wohl erst im 14. Jahrhundert. Bis dahin war sie wahrscheinlich in einem Kloster ausgestellt und Ziel buddhistischer Pilger. Vincent van Vilsteren hält es für möglich, dass bei der Einschließung der Mumie auch jene Papiere eingefügt wurden, die man jetzt bei einer Endoskopie dort fand, wo Lungengewebe hätte sein sollen. Die Mumie ist nicht gefüllt mit Schriftrollen, wie es in der Welt geschrieben wurde. Aber auf dem Papier befinden sich chinesische Schriftzeichen. Es handelt sich nicht um eine Buddha Statue sondern um die Statue eines hochrangigen Meisters, eines Mönchs, so wie es auch zu erkennen ist. Er hat keine der typischen Attribute oder Symbolde einer Buddha Darstellung jener Zeit. Keine gekäuselten Haare, keine langen Ohrläppchen. Die Hände ruhen auf den Oberschenkeln, die linke Hand in der Karana Mudra Haltung (chin. qikeyin 期克印). Er trägt typische Mönchskleidung.

Photo: Drents Museum
Seit dem die Figur 1997 restauriert wurde, ist die darin enthaltene Mumie bekannt. 2013 wurde die Figur zum ersten Mal in Mannheim untersucht, im CT gescannt, nach der C14 Methode datiert etc. Im September des darauffolgenden Jahres wurden weitere Untersuchungen im Meander Medical Centre in Amersfoort in den Niederlanden vorgenommen, ein weiterer CT Scan und die erwähnte Endoskopie. Bisher ist nicht geklärt, ob Liu Quan wie jener vor kurzem in der Mongolei gefundene Mönch eine Selbstmumifizieren durchgeführt hat, oder ob sein Leichnam einbalsamiert wurde.

Es ist nicht sensationell, aber ein wunderbares Ereignis, dem wir beiwohnen dürfen.

Photo: Jan van Esch

10.04.2014

is good

In manchen Dingen der Selbstvermarktung bin ich mitunter schwerfällig. Nun habe ich endlich verstanden, wie man sich bei amazon eine Autorenseite einrichtet und habe auch gleich eine schöne KurzURL eingerichtet:
is.gd/yoster
Leider kann man dort noch nicht DVDs anbieten, aber es gibt ja auch noch keine neuen.


25.03.2014

Wudangshan Oktober 2014

03. - 25. Oktober

Der Herbst ist eine wunderbare Zeit in Wudangshan. Noch spürt man die Wärme des Sommers, aber die Hitze ist zurückgegangen und die Kühle der Täler steigt auf. Ideal für Training und Wanderungen, Besichtigung der unschätzbaren Werte daoistischer Tempel und Heiligtümer und zwischendurch ein erfrischender Tee.
Die Reise geht ab Frankfurt über Peking nach Wudangshan und zurück. Eventuell bleibt auf dem Rückweg etwas Zeit für einen kurzen Besuch der verbotenen Stadt oder eines der erhaltenen alten Stadtteile.
Ausführliche Informationen zu der Reise auf unserer Webseite.






























20.03.2014

Chunfen - Frühlings - Tag und Nachtgleiche

ca. 21. März bis 4. April

Sie sitzen aufrecht im Schneidersitz, atmen gleichmäßig und lassen den Geist zur Ruhe kommen.
Winkeln Sie das linke Bein an und strecken das rechte Bein aus. Strecken Sie die Arme horizontal nach vorne aus. Drehen Sie den Kopf nach links und blicken Sie nach hinten, ohne dabei den Oberkörper zu bewegen.
Drehen Sie den Kopf wieder nach vorne.
Führen Sie die gleiche Bewegung nach rechts aus.
Atmen Sie ein, wenn Sie den Kopf zur Seite drehen, atmen Sie aus, wenn Sie den Kopf wieder nach vorne drehen. Wiederholen Sie die Übung drei Mal. Dann wechseln Sie die Beinstellung und wiederholen die Übung drei weitere Male. Wiederholen Sie den Vorgang fünf Mal.
Danach schlagen Sie mehrmals die Zähne leicht aufeinander, bis sich reichlich Speichel im Mund gesammelt hat. Diesen schlucken Sie in drei kleinen Portionen.
Richten Sie ihren Blick nach innen, lächeln Sie und atmen ruhig.

Die Übung lindert energetische Störungen in der Brust, den Schultern, den Armen und in den Ohren, sowie Störungen der kleinen Blutgefäße. Auch ist die Übung hilfreich bei erhöhter Körpertemperatur und macht den Blick klar.

Aus: Dao Shi - die Übungen des Chen Tuan, Qigong im Wechsel der Jahreszeiten





18.02.2014

Yushui - Regenwasser

ca. 19. Februar bis 5. März





Sie sitzen aufrecht im Schneidersitz, atmen gleichmäßig und lassen den Geist zur Ruhe kommen.
Legen Sie die rechte Hand über die linke auf den linken Oberschenkel nahe des Knies.

Beugen Sie sich leicht vor, drehen den Oberkörper nach links und drehen den Kopf nach oben, als wollten Sie zu den Wolken blicken. Dabei üben Sie leichten Druck auf die Hände aus und atmen ein. Atmen Sie aus, wenn Sie sich wieder nach vorne wenden.

Beim nächsten Einatmen drehen Sie sich nach rechts. Dabei wird der rechte Oberarm leicht gegen den Brustkorb gedrückt und etwas Druck auf die Hände gelegt. Ausatmend wenden Sie sich wieder nach vorne.

Wiederholen Sie dies drei Mal.
Dann legen Sie die Hände auf den rechten Oberschenkel, links über rechts, und beginnen die Drehung nach rechts. Wiederholen Sie den ganzen Vorgang fünf Mal.
Danach schlagen Sie mehrmals die Zähne leicht aufeinander, bis sich reichlich Speichel im Mund gesammelt hat. Diesen schlucken Sie in drei kleinen Portionen.

Richten Sie ihren Blick nach innen, lächeln Sie und atmen ruhig.

aus:DAO SHI - die Übungen des Chen Tuan
       Qigong im Wechsel der Jahreszeiten

25.01.2014

Der zwölfteilige Brokat - und alles andere

Als ich mit dem Buch anfing, da befürchtete ich, ob ich überhaupt genug zusammentragen könnte, damit es ein ordentliches Buch würde. Aber dann flog es geradewegs auf mich zu und ich musste anfangen zu kürzen, wenn es nicht zu umfangreich werden sollte. ich will den Leser ja auch nicht zumüllen mit überflüssigem Text.

Wenn ich jetzt drin lese, habe ich mitunter das Gefühl, zu schnell gewesen zu sein, nicht ausführlich genug alles erörtert zu haben. Dann habe ich zwei Seiten gelesen und war schon in drei verschiedenen Aspekten unseres Universums. Und dann gab es die Option, ein Hardcover, gebunden, herzustellen. Am liebsten hätte ich noch einen Schutzumschlag gehabt. Aber es reichte damit auch an eine Preisgrenze. 49,90 € ist kein Pappenstil. Wenn ich jetzt reinblättere, dann weiß ich, das wäre locker Material für drei oder vier Wochenend-Seminare. Davon würde jedes 150 € kosten. Ihr hättet dabei zwar meine persönliche Anwesenheit, das Buch aber könnt ihr, vor allem in der soliden Ausstattung, jahrelang mit euch tragen.

Man muss das nicht alles wissen, was in dem Buch steht, um die Brokate ordentlich zu praktizieren. Ich habe mich bemüht, sie ausführlich zu beschreiben.

Aber man muss auch nicht die Brokate lernen wollen, um mit diesem Buch seine Freude zu haben.

Ich wünsche ihm viele, viele Leser und freue mich über jede Form des Feedback.


Was in diesem Buch außer dem zwölfteiligen Brokat vorkommt:

  • Womit alles anfing und warum es uns schwer fällt, Qi zu verstehen.
  • Was die Dan Tian sind und der Dreifache Erwärmer und was das mit der Bahnhofstraße zu tun hat.
  • Natürlich Yin und Yang, die Trigramme und die 8 Unsterblichen.
  • Die Wandlungsphasen, das mittlere Gefäß und Spiegelneuronen.
  • Der Unterarm, das Kniegelenk, die Wirbelsäule und was alles zu viel ist.
  • In welche Richtung die Zeit verläuft und ob das eine angebundene Katze ist.
  • Der Eisenochse und die Ruhe der Berge, warum manche Menschen gerne auf Tischen tanzen und andere Steinchen ins Wasser werfen.
  • Wie die TCM entstanden ist, wie weit schulterweit sein kann und wie man eine Ejakulation vermeidet.
  • Ein magisches Quadrat, die sieben Sterne und die sieben Po.
  • Gesundheit, wie man eine Faust macht und der Alleskönner-Dämon.
  • Das vorgeburtliche Qi, das nachgeburtliche Qi und ein Blick über den Tellerrand.
  • Eine Organuhr, ein naiver Missionar, die zwölf Irdischen Zweige und die zehn Himmlischen Stämme.
  • Daoistische Meditation, Alchemie und die Geschichte vom Affenkönig.
  • Und alles andere. 

 BESTELLEN
Nachtrag: Die für Ende Januar angekündigte Paperbackversion kommt leider etwas später. Ich denke, dass man schon in wenigen Tagen auch im Buchhandel bestellen kann, die Lieferung dauert dann voraussichtlich, ca. 10 Tage. Unter der angegebenen email-Adresse kann man auch direkt bei mir bestellen. Danke.

30.11.2013

Heute machen wir ein Türchen auf ...

SUBSKRIPTION


Der zwölfteilige Brokat
und alles andere

Das neue Buch von Yürgen Oster
jetzt in der Vorbestellung


244 Seiten, Großformat 21 x 21 Hardcover, Fadenbindung, runder Rücken 49,90 €
in der Subskription für 42.- €
in Deutschland portofreier Versand.
Jetzt bestellen, Lieferung vor Weihnachten.

Das Subskriptionsangebot endet am 24. Dezember. Danach gilt der Preis von 49,90 €.*

Mehr Information zur Bestellung

08.10.2013

Bücher, Wiederauflage, überarbeitet.

Aus den Aufzeichnungen der zwölf Brokatübungen, wie ich sie in Wudangshan vor einigen Jahren gelernt habe, wurde zunächst eine mehrseitige, als pdf-Datei zu ladende Hilfe für jene, die die Übungen bei mir gelernt hatten. Dann hielt ich es für nötig, einige Kommentare dazu zu schreiben und zu den Kommentaren kamen Erklärungen und so langsam wurde mir klar: Das wird ein neues Buch. Mit den Erfahrungen der letzten Bücher, die zwar in guten Verlagen, aber schlechter Distribution gelandet waren, beschloss ich, es mit Selbstverlag zu versuchen. Dabei stieß ich auf BoD (Books on Demand) und das Konzept gefiel mir von Anfang an. Darein sah ich auch eine Gelegenheit, die alten, nicht mehr im Handel erhältlichen Bücher, selbst neu aufzulegen. Das Ta Ji Quan Buch erhielt eine komplette Überarbeitung, viel neues Material und Bilder. Wäre auch traurig, wenn ich in den Jahren nichts dazu gelernt hätte. Ich bin sehr glücklich mit dieser neuen Ausgabe. Das Buch des Jahreszeiten-Qigong nach Chen Tuan habe ich im Grunde belassen. Es ist ja eine Überlieferung, wenig eigenes Material und konnte so bleiben. Aber wegen der Arbeiten, bin ich im Buch über die Brokate natürlich hinter den Zeitplan gerutscht. Ich befürchte, ich schaffe es nicht mehr dieses Jahr. Aber ich bin dran. Die beiden fertigen Bücher können direkt bei mir bestellt werden, bei jedem Internet-Versender und natürlich auch bei deinem Lieblingsbuchhändler.

Tai Ji Quan - das Dao der Bewegung 14,90€ 
ISBN-13: 978-3732252732 (auch als eBook erhältlich)

Dao Shi - Qigong im Wechsel der Jahreszeiten 15,90€ 
ISBN-13: 978-3732252756 (auch als eBook erhältlich)



15.09.2013

Die Fäuste ballen und mit den Augen funkeln

um die Kraft zu mehren 


Es gibt Menschen, die an dieser Stelle mit den Brokatübungen ein Problem bekommen. Die Fäuste werden geballt, die Augen sollen funkeln, die zu mehrende Kraft hat anscheinend mit Aggression zu tun. Und das wollen sie nicht. Sie wollen etwas für ihre Gesundheit tun, nicht kämpfen. 
Die Vorstellung von Gesundheit hat sich in den letzten 150 Jahren mehrfach gewandelt. Galt bis vor ca. 100 Jahren jemand als gesund der leistungsfähig war, so wurde ungefähr ab dieser Zeit der Begriff Gesundheit eher als die Abwesenheit von Krankheit verstanden. In den letzten 30 Jahren hat sich ein erneuter Wandel des Gesundheitsbegriffs vollzogen, der den Maßstab über das persönliche Befinden definiert. So kann jemand durchaus eine Krankheit haben, sich aber dennoch als gesund bezeichnen, weil er sich so fühlt. Das aktuelle Verständnis von Gesundheit als ein Maß an Wohlbefinden wird nicht mehr nur durch den körperlichen Zustand definiert, sondern bezieht die persönliche Lebenseinstellung, die innere Widerstandsfähigkeit und die Einbindung in eine soziale Gemeinschaft mit ein. 
Um Gesundheit zu erhalten braucht es von Natur aus keine besondere Anstrengung, denn der Organismus besitzt eine selbstregulierende und selbstreproduzierende Fähigkeit, Autopoiesis genannt. Wir sagen für gewöhnlich Selbsterhaltung oder Selbstheilungskräfte dazu. Ein lebender Körper regeneriert und repariert sich ein Leben lang selbst. Schon Voltaire wusste: "Die Kunst der Medizin besteht darin, den Patienten zu unterhalten, während die Natur seine Krankheit heilt." Diese permanenten Vorgänge von Erhaltung und Heilung sind allerdings keine Kuschelstunden sondern ein hochorganisierter Kampf gegen Invasoren und Rebellen. Wir verstehen uns als eine Einheit, die sich von der Umwelt abgrenzt. Doch während wir durch die Welt gehen, geht die Welt auch durch uns. Ihre Spuren prägen sich in Körper, Geist und Seele, so wie wir unsere Spuren in der Welt hinterlassen. Nicht alles, was wir mit der Umwelt austauschen, kommt uns auch zu Gute. Entweder gelingt es dem Organismus, seine Struktur aufrechtzuerhalten, dann lebt er weiter, oder es gelingt ihm nicht, dann ist er tot.

Wir reagieren auf interne Veränderungen oder Interaktionen mit der Umwelt. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es sich um Bakterien, Schadstoffe oder ein soziales Ereignis handelt. Das soziale Ereignis kann auch die Faust eines Mitmenschen sein, die mir das Nasenbein zertrümmert hat. Obwohl solche sozialen Ereignisse heutzutage nur in bestimmten Gegenden der zivilisierten Welt vorkommen, sollte doch die Fähigkeit und Bereitschaft zu kämpfen trainiert werden. Es geht bei einem solchen Training nicht darum, sich nun frohen Herzens in den Straßenkampf zu begeben. Im Gegenteil. Es geht um das Gefühl, sich seiner Haut wehren zu können und mit dieser inneren Haltung unangreifbar zu werden. 

aus: Yürgen Oster, Der zwölffache Brokat und alles andere.
Erscheint Herbst/Winter 2013

05.09.2013

Chen Tuan


oder Chen Xiyi (871 - 989) war ein bekannter Daoist seiner Zeit.

Er entwickelte die Übungen der 24 Qi, um das menschliche Qi, die Lebenskraft, in Einklang zu bringen mit den wechselnden athmosphärischen Einflüssen.

In jungen Jahren schon rühmte man seine Fähigkeiten in Mathematik, Lyrik und der Interpretation des Yi Jing, dem Buch der Wandlungen. Dennoch verfehlte er die staatlichen Examen, die ihm eine Karriere am Hof ermöglicht hätten. So zog er sich zurück in die Wudangberge und lebte dort einige Jahre in der Höhle der neun Kammern. Ein ihm im Traum erschienener Unsterblicher erklärte, er sei am falschen Platz, woraufhin Chen Tuan zum Huashan, einem der fünf heiligen Berge zog.

Obwohl er als Einsiedler lebte, wurde er weit bekannt. Es heißt, er konnte für lange Zeit (Wochen) im Schlaf verweilen, ohne Nahrungsaufnahme, während sein Qi im Körper zirkulierte. Auch war er berühmt für die Kunst der Physiognomik, der Schicksalsdeutung anhand der Gesichts- und Körperbeschaffenheit.

Er wird beschrieben als eine Person mit profundem Wissen, außerordentlichen Fähigkeiten und hoher Intelligenz. Er war bewandert in den Philosophischen Schulen, Prinzipien der Medizin, Astronomie, Geographie und der Dichtkunst.

Seine Ideen der Integration der drei klassischen Lehren von Daoismus, Konfuzianismus und Buddhismus war richtungsweisend für die philosophisch-religiöse Entwicklung der Song-Periode. Seine daoistische Alchemie berücksichtigt sowohl die Kultivierung der Essenzen, die Innere Verfeinerung, Reinigung und Beruhigung des Geistes, Atemkontrolle und das Eintreten in die Stille.

Einer seiner Schüler wurde bekannt unter dem Namen Huo Long Zhen Ren, von dem ein umfangreicher Text über das Kreisen des Lichts überliefert ist und der wiederum Lehrer des Zhang Sanfeng war, jenem legendären Begründer des Taijiquan.




Dao Shi - Die 24 Übungen des Chen Tuan - Qigong im Wechsel der Jahreszeiten

herausgegeben von Yürgen Oster als Print oder eBook
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18.08.2013

Das E-Book


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29.06.2013

Mofang

Eine Schamanin aus Wudangshan, die mir zwar viel erzählt hat, wovon ich aber nicht alles verstanden habe, fand es jedenfalls wichtig, mir im Zusammenhang mit meinen Baguazhang-Studien ein magisches Quadrat, ein Mofang, aufzuzeichnen.


Ausgangspunkt ist die Houtian-Anordnung der acht Trigramme. In die Mitte wird das Taijitu gestellt. Nun durchläuft man das Quadrat in einem Zickzack-Kurs über die Zahlen Eins bis Neun. Dazu werden entsprechend der Trigramme Handpositionen eingenommen.
Es zeigt Wirkung.