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Es werden Posts vom Mai, 2016 angezeigt.

Warum dann Taijiquan und Wudangshan

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  hatte ich dir ja schon gesagt, Frau O., dass ich daran eigentlich nicht interessiert war. Ich wollte eigentlich Zen. Strenge, Kloster. Man kann sagen, Taijiquan hat diverse Aspekte, die für unterschiedliche Bedürfnisse interessant sein können. Da wäre zum ersten die Sache mit der Gesundheit. Damit lehnen sie sich in China weit aus dem Fenster und im Westen hat man das gerne übernommen. Ich mach mitunter darauf aufmerksam, dass Gartenarbeit oder Singen im Chor auch gut für die Gesundheit ist, aber die Taijiler wollen darüber weit hinaus, tatsächlich richten sie mitunter böse Schäden an, weil sie die Sache nicht richtig machen und dann zum Beispiel Aua Knie bekommen. Aber das gehört hier nicht wirklich hin. Das Zweite ist vielleicht der meditative Aspekt, weil das ja ruhige und langsame Bewegungen sind und man sich auf den Ablauf und die Präzision konzentrieren muss. Das war damals auch für mich ausschlaggebend. Dann ist noch die Kampfkunst, hat man sich seinerzeit Anfang der Achzi...

Eine Schale Tee

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  Eine Schale Tee Kölnig Wen aus Zhou hatte einen besonderen Tee bekommen. Nicht viel, gerade genug für eine kleine Kanne. Damit wollte er den Weisen Li beeindrucken. Also ließ er nach ihm schicken und Wasser aufsetzen.  Als der Weise Li in den Palast kam, war der Tee gerade gewaschen und fertig für den ersten Aufguss. Li setze sich in gebührendem Abstand zum König, dieser aber bat ihn, näher zu rücken, sollte es doch eine vertrauliche Begegnung sein. Als der Tee in die Schalen gegossen war, sagte Li:"Wir wollen dem Himmel und der Erde danken, dass sie sich vermischt haben und uns ein Leben schenkten, in dem es uns vergönnt ist, diesen Tee zu genießen."  "Danken wir Himmel und Erde", sagte der König und wollte nach der Schale greifen. Aber Li hob leicht die Hand um anzuzeigen, dass er noch nicht fertig sei. "Auch unseren Eltern wollen wir danken und unseren Ahnen, denn sie waren doch unmittelbar beteiligt an unserer Menschwerdung." "Ja, danken wir Vat...

Dao kennt keine Grenzen

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Zum zehnjährigen Jubiläum unserer Zusammenarbeit und tiefen Freundschaft widmete Zhoing Xueyong mir eine Seite auf seinem chinesischen Blog. Der Text, verfasst von Guo ShuaiQing, ehrt mich sehr und erfüllt mich mit Freude. Die Übersetzung erfolgte mit Hilfe meiner lieben Freundin Viktoria, alle Fehler in der Ausführung des deutschen Textes sind aber mir anzulasten.  “道”无国界  "Dao" kennt keine Grenzen 2016-05-25 武当武术培训   
“道可道,非常道。名可名,非常名····”一部道德经传承了千年,外文译本已有近500种,涉及30多种语言,其海外发行量居中国传统文化经典之首,甚至堪与西方的《圣经》相比(张景志先生统计的数字认为,现在已超过《圣经》,居世界第一)。  
"dao ke dao, fei chang dao. ming ke ming, fei chang ming. .."* für den ersten Satz des Dao De Jing  gibt es hunderte Interpretationen, und dennoch ist es schwer zu verstehen. Das Buch wird wie eine Bibel gelesen und genauso zitiert. *der weg den wir weisen ist kein dauernder weg. der name den wir nennen ist kein dauernder name.  老子说“天道无亲,恒与善人”:就是说真正的“道”,不会因为老子是中国人而只照顾中国人。只要是“善人”——有德行有眼光的人,就会得到它。 ...

Das Ding mit dem Dao

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Hallo Frau O. warte mal, ich bin noch nicht fertig. Ich war mal katholisch, so richtig mit Messdiener, konnte die ganze alte Liturgie auf Latein. Mit 15 war damit Schluss und mit 17 bin ich ausgetreten. Basta. Ungefähr zwei Jahre später fiel mir das Dao De Jing in die Hände. Damals noch Tao Te King, bei Reclam. Ich fand das gut. Als ich vor einiger Zeit noch mal in dieser alten Ausgabe geblättert und gelesen hab, konnte ich nicht verstehen, was ich damals daran so gut fand. Vielleicht noch mal zwei Jahre später erzählte mir einer was von einem Freund, der einen taoistischen Tanz lerne, bei dem man ganz genau festgelegte Schritte und Bewegungen machen müsse. Das passte nun überhaupt nicht zu dem Bild, das ich mir von Tao sprich Dao nach der Lektüre des Laozi Textes gemacht hatte. Noch mal sagen wir mal zwei Jahre später erklärte mir in Amsterdam eine Frau auf LSD das Yi Jing (I Ging, und ich war auf LSD, nicht die Frau). Jetzt bekam dieses pananarchistische Dao richtig System. Also Laoz...

Hier zu sein

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Würde ich jetzt ein Mikrophon einschalten, dann wäre es ein postcast, oder? Einen Postcast hab ich noch nie gemacht. Es würde mich aber vor dauernden Tippfehlern bewahren.  Frau A.O. aus ich weiß nicht wo fragt, was ich hier eigentlich mache. Weil sich das vielleicht auch einige andere fragen, beantworte ich es öffentlich. Ich hoffe, Frau A.O. aus Irgendwo hat Verständnis dafür.  Nun mache ich hier nichts besonderes, die alltäglichen Dinge, die hier aus sehr viel körperlicher Übung bestehen. Vor fast ziemlich genau vierzig Jahren ungefähr fing ich damit an Taijiquan zu lernen. Obwohl ich das zunächst widerwillig anging (Freundin wollte, ich nicht) fand ich eigentlich schon nach dem ersten Heben und Senken der Arme einen Gefallen daran und stellte mich anscheinend auch noch geschickt an. Machen wir es kurz, ich wurde völlig ohne Ambitionen zum Taijiquan und Qigong Lehrer. Weil Taijiquan zumindest der Legende nach in Wudangshan seinen Ursprung hat (und auch die chinesische Post ...

Es ist nie altmodisch, das zu tun, was man am besten kann.*

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Vor einem Jahr um diese Zeit, ungefähr, hielt ich es für eine gute Idee, den Daoismus der Wudang Tradition aufzuzeichnen. Eine Fortsetzung des etwas in Stocken geratene Projekt auf einem meiner  Blogs .  In Deutschland weiß man recht wenig über die Geisteshaltung, die neben dem Konfuzianismus auf chinesischen Boden gewachsen ist. Da gibt es cirka 20 verschiedene Übersetzungen des Dao De Jing (Tao Te King) vielleicht zwei oder drei Bücher mit den Texten von Zhuangzi (Chuang Tse) und das Yi Jing (I Ging). Dazu noch einige Sekundärliteratur, Aboutism. Damit geben sich die Leut zufrieden, denken sich ihr Teil und gehen wieder zum Tagesgeschäft über. Aus dem Daoismus könnte man Berge von Bücher übersetzen. Deshalb hielt ich es auch für eine gute Idee, mich auf die Aspekte der Wudang Tradition zu beschränken. Das allein würde schon Arbeit für einige Jahre bedeuten. Nicht nur die Theorie, die Geschichte, die Medizin, natürlich auch die Kampfkünste, die verschiedenen Richtungen und St...