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Es werden Posts vom Juli, 2015 angezeigt.

Spuren im Kopf

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Immer noch halten viele Menschen die Meditation für eine rein religiöse Praxis. Dabei entfaltet sie messbare Wirkung - auf Gehirn, Gedanken und Gesundheit. Von Kai Kupferschmidt  (süddeutsche.de 8. Februar 2015) Ein Lagerraum, kahle Wände. Kaltes Licht beleuchtet die Stapel von Holzkisten. Die Aufgabe lautet, die grünen Gläser einzusammeln, die hier und da auf den Kisten stehen. Doch plötzlich sind überall Spinnen. Dicke, haarige, furchterregende Spinnen krabbeln über den Boden, kleben an den Wänden. In einer Ecke des Raumes steht ein grün leuchtendes Glas. Darunter ragen wiederum Spinnenbeine hervor. Das Herz pocht. Der Körper meldet: Angst. Dabei geht es hier - im Keller des Max-Planck-Instituts für kognitive Neurowissenschaften in Leipzig - weder um Spinnenphobien noch um Angststörungen. Die Hirnforscherin Tania Singer und ihr Team wollen vielmehr untersuchen, wie Meditation Menschen verändert. Der programmierte Albtraum, intern "Raum 101" genannt, gehört zu einem ...

Eine Reise zu den Quellen des Taijiquan

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Journalisten nehmen es nicht immer so genau mit der Wahrheit, wenn es sich anders spektakulärer oder geheimnisvoller anhört. Aber immerhin, ein einigermaßen anständiger Bericht.