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Es werden Posts vom Oktober, 2017 angezeigt.

Doppeltes Yang

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Am neunten Tag des neunten Monats nach dem Mondkalender feiert man in China das Fest der doppelten Neun. Es heißt auch Chong Yang Fest. Das bedeutet doppeltes Yang. In der Yin-und-Yang-Theorie werden den beiden polaren Kräften auch Zahlen zugeordnet. Gerade Zahlen sind Yin, ungerade Zahlen sind Yang. Am 9.9. kommen die beiden höchsten Yang-Zahlen zusammen. Daher der Name. Wenn das Yang am größten wird, wechselt es über in Yin. Chong Yang ist ein bedeutendes Fest in China seit alters her. Als Fest der goldenen Zeit des Herbstes hat es Ähnlichkeit mit dem Erntedankfest. So gehen die Menschen hinaus und genießen die letzte Farbenfreude der Natur, ehe es in den Winter geht. Schon vor über 2000 Jahren in der westlichen Han-Dynastie zogen die Menschen vor die Tore der Hauptstadt Chan'an auf eine Plattform, um die Schönheit der Natur zu betrachten. Daraus hat sich der Brauch entwickelt, zum Chong Yang-Fest auf eine Anhöhe zu steigen. Was aber machen die Menschen, die in der Ebene l...

Der nördliche Sternhimmel - Xuan Wu

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Warum ich nicht mehr in Eile bin

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Bei meinen Übungen, dem Seidenfaden Qigong zum Beispiel oder auch schon bei einfachen Dehnübungen, zähle ich. Früher habe ich auch beim Zhan Zhuang gezählt, meine Atemzüge. Inzwischen nehme ich den Timer meines Smartphones. Aber dennoch, ich zähle oft. Vor allem wenn die Bewegungen recht langsam, bedächtig ausgeführt werden, rennt der Geist spätestens ab vier oder fünf voraus. Er ist dann im Hintergrund des aktiven Zählens schon bei acht oder neun bevor ich von vier nach fünf gezählt habe. Der Geist ist schnell. Ihm scheint die Realität zu langsam zu sein. Es gibt aus allen Kulturen kleine Geschichten, wo zum Beispiel die Grete zum Markt geht, mit einem Korb Eiern auf dem Kopf. Und sie denkt sich dabei, dass sie vom Erlös ein Huhn kaufen könnte, dann gebe es mehr Eier, später noch einen Hahn, dann hätte sie bald eine kleine Hühnerfarm, verdiene genug Geld und könne sich den schönsten Burschen aussuchen. Vor Freude hüpft sie hoch und der Korb fällt zu Boden. Selbst ohne den negativen ...

Nature for your health

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Mehr als 50% der Menschen leben heute in städtischen Gebieten. Bis 2050 wird dieser Anteil 70% betragen. Urbanisierung ist mit einer erhöhten psychischen Erkrankung verbunden, aber es ist noch nicht klar, warum. Durch ein kontrolliertes Experiment haben wir untersucht, ob die Naturerfahrung die Rumination beeinflussen würde (Wiederholungsgedanke auf negative Aspekte des Selbst - Grübeln), ein bekannter Risikofaktor für psychische Erkrankungen. Teilnehmer, die auf einem 90-minütigen Spaziergang durch eine natürliche Umgebung gingen, berichteten über ein geringes Maß an Rumination und zeigten eine reduzierte neuronale Aktivität in einem Bereich des Gehirns, der mit dem Risiko einer psychischen Erkrankung verbunden war, verglichen mit denen, die durch eine städtische Umgebung gingen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass zugängliche Naturgebiete für die psychische Gesundheit in unserer schnell urbanisierenden Welt lebenswichtig sein können.   Urbanisierung hat viele Vorteil...