Der erste Trainingstag
Gestärkt von einem lecker Frühstück bestehend aus einer Tasse Pulverkaffee und ein paar Keksen – nach der chinesischen Variante von geschmacksfreier Reispampe steht mir noch nicht ganz so der Sinn – klettere ich hoch zum Tempel. Coco hat mich mit einem Schülerausweis zum Umhängen ausstaffiert, den glücklicherweise niemand sehen will. Ich lasse das alberne Ding sofort verschwinden und schwöre mir, es erst bei meiner Abreise wieder in die Hand zu nehmen. Ich bin angenehm überrascht, dass ich tatsächlich meinen Kopf problemlos bewegen kann. Bei meiner abendlichen Zimmerinspektion (ja, es war wirklich sauber) habe ich ein Kopfkissen vorgefunden, stramm gefüllt mit Kieseln oder Ähnlichem. Ein erstaunliches Schlaferlebnis. Hatte fest mit Genickstarre gerechnet, aber nichts dergleichen. Wenn sich das bewährt, wird das heimische Daunenkissen rausgefeuert. Kieselsteinchen haben wir auch im Gonsbachtal. Oben im Tempelhof sind schon die ersten Schüler am Warmlaufen. Guan sieht mich und läuft mir ...