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Es werden Posts vom August, 2020 angezeigt.

Wie Sport unser Gehirn verjüngt und Alterungsprozesse verzögert

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Wissenschaftler der American Association for the Advancement of Science (AAAS) haben erforscht, dass alte, unbewegliche Mäuse durch eine Bluttransfusion körperlich aktiver Mäuse eine gesteigerte Gedächtnisleistung aufweisen. Das Blut der Mäuse wurde untersucht und miteinander verglichen. Dabei konnten 30 Proteine entdeckt werden, die für die positiven Wirkungen auf das Gedächtnis mitverantwortlich sein könnten. Untersuchungen ergaben, dass sich durch regelmäßige körperliche Aktivität im Blut gewisse Substanzen bilden, die die Gehirnfunktionen positiv beeinflussen können. In der Leber werden bestimmte Proteine gebildet, die durch das Ausüben von Sport vermehrt im Blut ausgeschüttet werden. Eines davon ist das Enzym Gpld1, ein bisher eher unerforschtes Enzym. Dieses Leberprotein wird von körperlich aktiven Menschen im Vergleich zu weniger aktiven Menschen, zunehmend produziert. Dies trifft sowohl beim menschlichen Körper, als auch bei Mäusen zu. Wie Joachim Czichos im Fachmagazin Science...

Die daoistischen Methoden der Kampfkünste

  ...erfüllen drei wesentliche Aspekte:  1) Sie dienen der Selbstverteidigung 2) Sie dienen der Gesundheit 3) Sie dienen der Selbstkultivierung   Selbstverteidigung   Das Leben ist das einzige, was wir wirklich besitzen. Es ist uns gegeben für eine begrenzte Zeit. Es liegt an jedem selbst, diese Zeit so gut wie möglich zu nutzen. Einem körperlichen Angriff begegnen zu können ist wichtig für den Erhalt des Lebens, der Gesundheit und der Selbstkultivierung. Das Grundprinzip der daoistischen Kampfkünste ist nicht die Konfrontation, sondern das Weichen. Nicht dort zu sein, wo der Gegner ist. Das bedeutet zu erst, sich nicht wissentlich in Gefahr zu begeben, Situationen zu meiden, in denen man mit Angriffen rechnen muss. Nicht provozieren. Kommt es trotzdem zu einer körperlichen Auseinandersetzung, so gilt es, sein eigenes Leben und die eigene Gesundheit zu schützen. Ebenso den Gegner nicht zu verletzen oder gar zu töten, nur wenn es zum Erhalt des eigenen Lebens nicht zu...

Die nicht gehaltene Rede des Philosophen und Historiker Achille Mbembe zur Ruhrtriennale in Bochum

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Veröffentlicht in der SZ am 04.08.2020 Foto:  Heike Huslage-Koch   Am 14. August sollte der Philosoph und Historiker Achille Mbembe die Ruhrtriennale in Bochum mit einem Vortrag eröffnen. Sein geplanter Auftritt löste eine große Debatte aus, nachdem der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, Mbembe wegen Passagen in seinem letzten auf Deutsch erschienenen Buch "Politik der Feindschaft" des Antisemitismus bezichtigte. Hunderte von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, auch aus Israel, nahmen Mbembe gegen die Vorwürfe in Schutz. Da die Ruhrtriennale inzwischen wegen Corona abgesagt ist, kann Mbembe seine Rede nicht halten. Wir drucken sie hier in minimal bearbeiteter Form ab. Die Ökonomie und das Leben Covid-19 hat eine Reihe von Ahnungen bekräftigt, die viele seit einem halben Jahrhundert unablässig wiederholt haben, oft, ohne sich damit Gehör verschaffen zu können. Die erste betrifft den Status und die Position des Menschen im Universum: Wir sind nicht di...