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Es werden Posts vom Oktober, 2015 angezeigt.

Scheiße

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Eine Geschichte bei Ajahn Brahm erinnerte mich an eine Begebenheit, damals, als ich anfing in Münster Taijiquan zu unterrichten. Zu der Zeit hatte ich schon des öfteren Belehrungen tibetisch buddhistischer Mönche besucht, die immer das gleiche erzählten über die Unendlichkeit des Geistes, seine ständige Wiederkehr in den verschiedenen Erscheinungsformen etc. Ich konnte das immer nachvollziehen, aber micht begreifen, es blieb für mich auch nur ein weiterer Auftritt des Geistes, eine hübsche Performance ohne Realitätsbezug.  Nun, zu jener Zeit gingen wir bei schönem Wetter gerne zum Training in den "Alten Friedhof" eine Parkanlage, die nicht mehr viel mit einer Begräbnisstätte zu tun hatte.  Es war damals noch nicht üblich, dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde in kleinen Plastikbeutelchen einsammelten. So ein Hundehaufen geht je nach Wetter in fünf bis zehn Tagen in die Natur auf. Ein Plastikbeutel braucht dafür vierhundert Jahre. So bem...

Sagen wir mal, es ist wie schwimmen

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Die Rede ist natürlich vom Taijiquan. Während es einem Anfänger meist egal ist, was er oder sie da macht, das sich Taijiquan nennt,  stellt sich mit fortschreitender Kenntnis und Interesse an der Sache die Frage, was Taijiquan denn nun mal ausmacht. Da gibt es verschiedene Stile, die sich deutlich unterscheiden und es gibt auch andere Methoden, vielfältige Qigong-Formen, die dem Taijiquan doch sehr ähnlich sind. Was also macht es aus. Sagen wir mal, es ist wie schwimmen. Zuerst einmal stellen wir sicher, das nur der schwimmt, der nicht untergeht. Da kann man noch soviel im Wasser rumplantschen, hopsen und springen oder oben so tun als würde man schwimmen, während unten die Füße über den Grund spazieren. Auch solange man sich nur mit Hilfe diverser Untensielien, Schwimmreifen, Westen oder Flügelchen über Wasser halten kann, sollte man nicht für sich in Anspruch nehmen, schwimmen zu können. Es braucht einen kleinen, besonderen Kick, irgendwas muss sich im inneren, in der Einstellung ...

Am Himmel

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Mir war schon vor einige Tagen aufgefallen, dass sich am Morgenhimmel die Planeten Venus, Jupiter und Mars wie aufgereiht über der Mondsichel zeigten. Heute war nun deutlich zu sehen, dass Jupiter und Mars dicht beieinander stehen, ja fast nur einen Lichtpunkt bilden, würde der Mars nicht mit seiner Röte auffallen. Diese Begegnung des Kriegsgottes Mars mit dem Obersten Herrscher des Himmels Jupiter finde ich nun besonders bemerkenswert, da wir morgen hier das Chongyang Fest feiern. Chongyang, die doppelte Neun fällt auf den 9.9. des Mondkalenders und wird in China als das Chrysanthemenfest gefeiert. Aber hier in Wudangshan feiern wir an diesem Tag Zhen Wus "Himmelfahrt", den Tag seiner Vervollkommnung, als er, der Wahrhafte Krieger (Mars) von fünf Drachen emporgehoben wurde zum höchsten Gipfel des Gebirges und dort vom Höchsten Herrscher des Himmels (Jupiter) begrüßt und zum Unsterblichen ernannt wurde.

sunsi miao on meditation

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Note: While reading the following translation please bear in mind that the Heart also means Mind, Shén is usually translated as spirit and Líng is could be roughly translated as the Great Spirit or Numinous. 孫思邈 – 存神錬氣銘 Sūn Sīmiǎo – Cún shén liàn qì míng Inscription of Preserving Shén and refining Qì 夫身爲神氣之窟宅 神氣若存身康力健 神氣若散身乃死焉 若欲存身先安神氣 即氣爲神母神爲氣子 神氣若倶長生不死 Human embodiment is dwelling place of Shén and Qì If Shén and Qì are stored the embodiment is tranquil, strong and healthy If Shén and Qì disperse the embodiment dies If one desires to support the embodiment [one must] first calm Shén and Qì The Qì is mother of Shén, Shén is the child of Qì If Shén and Qì are whole the life is long and there is no death 若欲安神須煉元氣 氣在身内神安氣海 氣海充盈心安神定 定若不散身心凝靜 靜至定倶身存年永 常住道源自然成聖 If one desires to calm Shén one must refine Yuánqì [When] Qì is within embodiment The Shén is peacefully in Qìhǎi [When] Qìhǎi is full and overflowing The Heart is calm and Shén is settled If [Shén] is settled ...