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Es werden Posts vom September, 2016 angezeigt.

Freiheit die ich meine

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Kinder brauchen Grenzen, Menschen sollen sich frei entfalten können. Wir sind bereit Freiheit zu gewähren, solange die eigene dadurch nicht eingeschränkt wird. Oder anders gesagt, endet die eigene Freiheit, dort, wo sie einen anderen begrenzt. Freiheit ist ein weiter Begriff, ein sehr weiter. Manche verstehen darunter absolute Grenzenlosigkeit. Freiheit unterscheidet sich in eine Freiheit zu etwas und einer Freiheit von etwas. Es gibt die äußere Freiheit, nicht eingeschränkt zu sein in Bewegung oder Meinungsäußerung, es gibt eine innere Freiheit, nicht eingeschränkt zu sein durch Triebe, Erwartungshaltungen, Vorstellungen etc. Es gibt eine Freiheit, die man erwirbt durch seine Fähigkeiten, die ständiges Lernen, Korrigieren und Erweitern verlangt. Was anstrengend sein kann, schmerzhaft und mit Scheitern verbunden. Die Definition von Freiheit beschäftigt die Menschen seit frühester Zeit. Laozi verstand darunter etwas anderes als sein Zeitgenosse Kungzi, Zeno etwas anderes als Sokrates...

Holz hacken und Wasser tragen

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Über die Selbstkultivierung Manche glauben oder hoffen, mit der sogenannten Selbstkultivierung oder Erleuchtung erlange man eine Art Supermann Fähigkeiten. Nicht nur, dass man über das Wasser gehen könnte oder andere per Handauflegen heilen kann. Auch soll ein Vollendeter keinen Hunger mehr verspüren oder Durst, unempfindlich sein für körperlichen Schmerz, emotionale Schwankungen, ja überhaupt frei sein von all dem, was einen Menschen ausmacht.  Das ist ein eitles Wunschdenken und zeigt, wie weit entfernt man von der Kultivierung ist. Denn es zeigt Unzufriedenheit mit dem eigenen Sosein. Dabei ist es das Ziel der Kultivierung, genau das voll und ganz zu erkennen und anzuerkennen. Verspüre ich Hunger, so werde ich ihn stillen genauso wie ich meine Gedanken stille. Habe ich meine Notdurft zu verrichten, dann ziehe ich mich zurück. Genauso werde ich meinen Ärger nicht öffentlich machen. Es ist mein Ärger, was geht das andere an.    Wind und Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit kom...

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

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In den Wudangbergen findet man hin und wieder ein Schild auf dem sie als die Wiege des Taijiquan gepriesen werden. Auch eine Briefmarkenserie der chinesischen Post sagt das und in diesem Video   wird auch die Gewchichte erzählt von Zhang Sanfeng, der die Inneren Kampfkünste begründet haben soll.  Andererseits rühmt sich das Dorf Chenjiagou, Ursprungsort des Taijiquan zu sein und inzwischen tauchen bisher unbekannte Stile auf, die bisher nur im Geheimen, dafür aber schon über 1000 Jahr oder mehr existieren sollen. Ganz gleich von wo stammend, wird heute niemand mehr das praktizieren, was vor 400, 600 oder 1000 Jahren vom legendären Gründer gemacht wurde.  Taijiquan ist ein lebendiges System, welches mit und durch jene lebt, die es ausüben und das schließt Veränderung mit ein. Sicher sollen bestimmt Kriterien erfüllt sein, damit es Taijiquan ist und nicht einen andere Kampfkunst oder sogar weder das eine noch das andere.  Ich habe heute wieder im Mainzer Rosengar...

Unbekannte Teilnehmer

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Noch immer wissen viele Mitmenschen nicht, was Taijiquan ist und wozu es gut sein kann. Aber es gibt auch Übende, von denen wir Lehrer nivhts wissen. Eine Beobachtung von Bernd Pross.   Tai Chi Mein Fahrer hat mich zu einem Tai Chi Kurs angemeldet und nun stehen ich mit sechs anderen Motorräder auf einer Wiese und wir sollen bei eingeklapptem Seitenständer die Balance halten. Die schwere Enduro vorne rechts tut sich schwer, ich sehe wie sie heimlich den Hauptständer etwas gesenkt hat, um sich bei Bedarf abzufangen. Wir beginnen mit einem leichten Anheben des Vorderrades. Einige plumpsen gleich wieder zurück auf den Boden, trauen sich nicht richtig oder haben Probleme mit der Balance. Wir üben es eine Weile und es geht besser. Als nächstes sollen wir unsere Spiegel drehen. Rechter Spiegel nach links, anschliessend linker Spiegel nach rechts. Unser Tia Chi Lehrer korrigiert jene geduldig, die Spiegel oder Richtung...