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Klimaneutral nach Teneriffa - zu Fuß und schwimmen

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Bei einem der letzten Seminare tauchte die Frage auf, ob man auch mit dem Schiff nach Teneriffa kommen kann, statt zu fliegen. Bei der Frage geht es natürlich vorwiegend um den CO2 Haushalt, den Fußabdruck und die Hoffnung, damit umweltbewusster zu reisen. Aber das, soviel sei schon gesagt, würde nur mit einem Segelschiff gelingen. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Cadiz oder an einen anderen Küstenort, von dem man einen Segler bekommt zu den Kanaren.  Ich habe deshalb ein wenig recherchiert.  Auf meiner Suche bin ich nach einigen sehr trockenen Tabellen auf diese Seite gestoßen , die eine Reise nach Sardinien mit den verschiedenen Möglichkeiten vergleicht. Da es bei meiner Recherche vorwiegend um die Frage nach der Schiffspassage ging, ist mir die Fähre nach Sardinien im Vergleich zu einer Überfahrt nach Teneriffa nicht aussagekräftig genug. Aber über die Sardinienseite bin ich zu myclimate.org gekommen. Dort habe ich diese Berechnungen erstellen können: Ihr Flug von Frankf...

Wanderung von Cruz del Carmen nach Bajamar

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 Ich sags gleich vorneweg: Es ist keine Strecke, die man unbedingt gemacht haben muss. Im Gegenteil. Das Anaga hat sehr viele reizvolle Routen. Diese gehört nicht dazu. Die ersten 5 Kilometer läuft man nur durch Wald. Das Aanga ist berühmt für seinen Wald. Dieser Teil gehört nicht dazu. Es ist langweilig. Man hat einen breiten Spazierweg, der erste Streckenabschnitt ist auch Teil einiger Rundwege bei Cruz del Carmen, für jene, die nur mal kurz an die Luft wollen. Man muss mit Spaziergruppen rechnen, vor allem an Wochenenden. Nach ca. 5,5 km kommt man aus dem Wald raus und der Abstieg in den Baranco beginnt. Hier haben wir nun einen reizvollen Teil. naja, auch da hab ich Schöneres erlebt. Man läuft dann noch ungefähr drei Kilometer bis zum Ortsrand von Bajamar. An der Hauptstraße geht man nach rechts wenige hundert Meter zur Bushaltestelle. Das wars. Man kann sich nicht verlaufen, einfach der gelb weißen Markierung folgen und den Hinweisschildern.  Mehr Bilder in der Galerie

Westliches Orotava-Tal "Montaña del Guanche"

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Bisher bin ich von der Busstation La Caldera immer nach links gegangen. Von dort stareten einige Wanderungen, alle habe ich noch nicht aufgeschrieben. Auf der Fahrt mit dem Bus durchquerten wir Wolken. Dieses Mal gings nach rechts. Nicht weit von der Haltestelle, jetzt schon über den Wolken, geht ein Weg rechts ab  "Camino de los Guanches". Wenn der Weg nach links abschwenkt, geht es geradeaus weiter, langsam bergan, später wird es steiler. Es ist ein schöner Weg, felsig und verwurzelt, man kann gut gehen, steigen. An einer Gabelung hält man sich halb links und steigt wenig später über eine alte Rohrleitung und weiter bergan. Es geht sowieso die nächste Zeit nur nach oben durch dichten Kiefernwald. Nach ca 20 Minuten kommt erneut eine Gabelung, wo man sich links hält und nach wenigen Minuten auf eine Forststraße stößt. Man folgt ihr 10 Meter nach rechts und biegt dann scharf links auf einen deutlich markierten Pfad "Montaña Limon", der in leichten Schwüngen oberhalb...

Abendtraining, Anfang November

Über das Knie streifen nach links                       Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir Zurückziehen, Gewichtswechsel, Ball                       dort oben leuchten die Sterne, hier unten da leuheuchten wir Wildpferd schüttelt die Mähne, rechts                       mein Licht geht aus , Wildpferd schüttelt die Mähne, links                       wir geh'n nach Haus Jademädchen am Webstuhl, rechts                       rabimmel, rabammel rabum...

Während wir die Brokate üben

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Als wäre ein Schleier weggezogen liegt der neue Tag vor uns, frisch und sonnig. Gestern war der Himmel voll mit Schäfchen und Riffelung, wie ein ungebügeltes Laken. Heute legt sich nur eine Mütze auf den Teide. Vor uns alles voller Blüten, blau in grün, dahinter Rosen, ein kleiner Zitronenbaum der immer neue Früchte hervorbringt. Ein einsamer Schmetterling, die kleinen Echsen kommen schon aus den Mauerritzen, ein Tausendfüssler räkelt sich. Nicht weit entfernt hämmert einer, vorne auf der Straße kommt der Kehrwagen vorbei. Die Pfarrersfrau spielt mit der Katze, jagd sie in den Baum und wieder heraus. Langsam kommen auch die großen Echsen, ihr Blut braucht wohl länger, flüssig zu werden. Eine Horde Papageien krächzst über uns hinweg. Zwei oder drei Arten sind wohl dem Loro-Park entwischt und bilden wachsende Populationen. Bisher halten sie sich vorwiegend hier im Orotavatal. Es wird sehr warm unter meinem schwarzen Kittel. In Gongbu wie auf Wolken durch die neun Himmel schreiten. ...

Finca La Hacienda

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Wir waren wieder auf der Finca , in Tierra del Trigo, jenem aussergewöhnlichen Platz in den Bergen oberhalb von Los Silos. Die Lage ist ideal. In einem weiten Halbkreis schützen die Berge vor der Hitze des Südens, öffnen sich zum Meer, welches sich steil unterhalb vor der Daute in den Norden dehnt. Klassisches Fengshui. Das Klima soll besonders gut sein für das Herz, welches sich gerne dort öffnet. Der große runde Platz oberhalb der Gebäude, früher zum Dreschen des Getreides *Trigo* genutzt) eignet sich hervorragend zur Gruppenarbeit. Vielleicht sollte man auf dem, zweiten, kleineren Platz ein großes Zelt errichten, wenn Schatten von Nöten ist. Es war einfach ein Besuch, der mit einem delikaten Essen gedankt wurde. Carne Fiesta, eine tenerfische Spezialität, Gofio (laut Wikipedia das älteste überlieferte Getreidegericht der Kanarischen Inseln) Kartoffeln, auf die Teneriffa auch stolz ist und Kaninchen. Dazu den kräftigen, vollmundigen Rotwein der Region, von dem mir ein Glas reicht. ...