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Es werden Posts vom August, 2013 angezeigt.

Die Existenzform des Meisters

Der Mensch strebt nach Sinn und ohne Sinn verkommt er. Dazu muß er sich die Frage nach den Zwecken stellen und sie selbst beantworten. Der Lebensentwurf des Handwerkers bietet die Perspektive eines Berufes, der sich zum Teil selbst als Zweck genügt. Diese Option ist sicher nicht für jedermann, aber womöglich eine interessante Alternative zum zwecklosen Jobben im Hamsterrad. Und zumindest ein gutes Referenzbeispiel, um heutige Lebensentwürfe kritisch zu vergleichen und zu analysieren. Dazu wollen wir eine Essenz des Handwerkers destillieren: Die Existenzform des Meisters. Die Meisterschaft oder Meisterlichkeit soll als Lebenseinstellung aufgefaßt werden, die am besten durch die von ihr umfaßten Aspekte beschrieben werden kann: 1. Lehre Der Weg zum Meister beginnt mit dem Lernen – und hört nie damit auf. Lernen hat freilich rein gar nichts mit Schulgebäuden oder Lehrplänen zu tun, sondern bedeutet die Suche nach einem Lehrer, der in der Regel bereits Meister ist und als Mentor und...

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Im Jahre 2000 entschieden die deutschen Krankenkassen, Taijiquan und Qigong in den Katalog der zu fördernden Präventionsmaßnahmen aufzunehmen. Voraussetzung war ein von den Kassen anerkannter Grundberuf des Lehrenden und dessen nachgewiesene Ausbildung in Taijiquan oder Qigong über mindestens 250 Stunden. Das bedeutete, Teilnehmer an einem Kurs, der von einem kassenanerkannten Kursleiter durchgeführt wurde, konnten sich 80% der Kosten von ihrer Kasse erstatten lassen. Damit wurde der „Beruf“ des Taijiquan/Qigong Kursleiters geboren. Ich habe schon damals in einem Leserbrief im Taijiquan und Qigong Journal davor gewarnt, sich auf diesen Deal mit den Kassen einzulassen.  Trotzdem habe ich selber dann zusammen mit dem Sobi in Münster das Ausbildungskonzept der DAO akademie entwickelt. Ich glaubte, nur auf diesem Wege noch als Lehrer arbeiten zu können, denn natürlich wuchsen aus allen Ecken und Nischen plötzlich die Ausbildungsinstitute.  Damit machte ich einen entscheidend...

Das E-Book

Das Buch Tai Ji Quan - Dao der Bewegung ist jetzt auch als E-Book erhältlich Bei Apple iTunes können Sie eine Vorschau für das Buch ansehen: auch im  Amazon Kindle-Shop Bei  eBook.de  gibt es ebenfalls eine Vorschau . und weitere, unter anderem bei  Thalia.de ,  Buch.de ,  Buecher.de ,  Spiegel.de , Mediamarkt.de ,  Weiland.de ,  Mayersche.de ,  Pubbles.de . Die Verfügbarkeit in weiteren E-Book-Shops wird sukzessive ausgebaut. Das E-Book erscheint mit der ISBN 9783848224401 und wird zum Verkaufspreis von 9.99 EUR angeboten.

Mofang 2

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Im Juni hatte ich schon das Mofang im Zusammenhang mit Bagua vorgestellt. Nun gibt es hier eine Version für Taijiquan im Yang Stil.  9 Paläste 5 Elemente -  14 postures form by Master Feng Mei  Auf diesem  Video ist nicht unbedingt hohe Bewegungsqualität zu sehen, aber wir bekommen einen Eindruck davon, was gemeint ist. Stand Richtung Süden  Respekt  Öffnen  1, Ost, Peng: das Wildpferd schüttelt die Mähne;  2, Süd, Pi: die Pipa spielen;  3, Mitte, Lu: Zurückrollen;  4, West, Ji: Pressen;  5, Nord, An: Stoßen;  6, Südwest, Cai: Die Nadel vom Meeresboden heben;  7, Nordwest, Lie: Spalten;  8, Nordost, Zhou: Ellbogen;  9, Südost, Kao: Schulterstoß;  10, In der Mitte ruhen (Gen): der weiße Kranich spreizt die Flügel;  11, Vorwärts: Schlange;  12, Zurück: Den Affen abwehren;  13, Nach links: hoch auf dem Pferd, Hände kreuzen,kick links un...

Das Dao der Bewegung

Bunte Tiere

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Die den Himmelsrichtungen zugeordneten Tiere sind der Drache im Osten, der Vogel im Süden, der Tiger im Westen und die Schildkröte, um die sich eine Schlange windet im Norden. Für den Tiger des Westens wird die Farbe weiß angegeben und daran wurde bisher auch kein Zweifel angemeldet. Der Vogel des Südens ist rot. Scharlachrot, um genau zu sein. Aber es ist nicht, entgegen anders lautender Meldungen, der Phönix, sondern eben der Scharlachrote Vogel. Der Phönix stiftet schon genug Verwirrung mit der dämlichen Übersetzung von Feng oder Fenghuang, dem chinesischen Namen des Fabeltieres, welches nichts, absolut nichts mit dem Phönix der hellenistischen Mystik gemein hat. Der chinesische Phönix erneuert sich nicht aus der Asche, weil er auch nicht vorher verbrennt, sondern wurde nur wegen des ähnlich klingenden Namens "Feng" von irgendwelchen Pseudosinologen so bezeichnet. Wahrscheinlich hat auch hier wieder mein Liebling Richard Wilhelm die Finger im Spiel. Nochmal,...