Posts

Es werden Posts vom Januar, 2017 angezeigt.

WHICH IS THE DAOIST IMMORTAL BODY?

Bild
byFabrizio Pregadio Daoist hagiographic works depict the so-called “immortals” (xianren) as extraordinary human beings endowed with several powers, the most important of which is the ability to reach a life span of indefinite length with their ordinary bodies. When we look at other sources belonging to the traditions that evolved during the history of Daoism, a different picture emerges. These sources show that adepts make use of the physical body in order to generate a new person (shen) that is not subject to death.Among others, early Daoist works (ca. 2nd-6th centuries) describe two main ways to attain immortality. The first is by going through a “simulated death” followed by the refining of the physical body, which then serves as a support for adepts to continue their practices.  The second way consists in generating an inner “embryo” that is unaffected by death, and is the seed of one’s rebirth as an immortal.Internal Alchemy (Neidan), which developed from ca. 700, inhe...

Algarve: Fracking bedroht Portugals Urlauberparadies

Quelle: Contra Magazin in Natur & Umwelt , Wissen & Technik 8. Mai 2016 Es ist ein Schreckensszenario für die Bewohner der Algarve. Sie brauchen Unterstützung gegen die übermächtige Frackinglobby und die Ölkonzerne. Die Vorgängerregierung hat ihnen eine Woche vor den Wahlen noch Rechte übertragen, aus der die jetzige Regierung nicht ohne hohe Abfindungen zu zahlen wieder herauskommen kann. Von Rui Filipe Gutschmidt Luisa Schmidt, Soziologin der Universität Lissabon und Umweltaktivistin, schrieb im „Expresso“: „Für die, die noch nicht aufgewacht sind, lassen wir hier einen Weckruf. Allein schon an der Algarve wurden einige Verträge zur Durchführung von Probebohrungen nach Öl und Gas unterzeichnet. Es ist eine Aussaat für Bohrtürme vor den Stränden der Algarve und der Westküste. Andere Bohrtürme für Fracking werden im Hinterland – der Serra – und im Alentejo wachsen. (…) Die Verträge, die mit der Vorgängerregierung eine Woche vor den Wahlen, ausgehandelt wurden, beinhalten Schwe...

Dein Schwert

Bild

Vergesst Chinoiserie, hier geht es deftig zu.

Bild
Erstmals liegt der chinesische Klassiker „Die Reise in den Westen“ in vollständiger Übersetzung vor. Sie arbeitet vor allem die philosophisch-religiösen Exkurse dieser Fantasy-Geschichte aus dem sechzehnten Jahrhundert heraus. Man sagt, China kenne keine Ironie. Aber was ist dann das hier? Mehr als 1200 Seiten lang verfolgt man im chinesischsten aller chinesischen Klassiker, der „Reise in den Westen“, eine eigenartige Pilgertruppe aus Mönch, Affe, Schwein und Wassergeist auf ihrer von Buddha persönlich angeordneten Tour nach Indien, damit sie für ihre leichtlebigen chinesischen Landsleute dort heilige Schriften in Empfang nehmen, in denen nichts Geringeres als das Geheimnis der Schöpfung enthalten sein soll. Doch nachdem man diese Gesellen Kapitel um Kapitel Kämpfe mit schrecklichsten Monstern aller Art hat bestehen sehen, werden sie, als sie dann erschöpft im innersten Zentrum der Weisheit angekommen sind, von den Hütern der Schriften nur gefragt, was sie denn für Gastgeschenk...

Neues Jahr

Bild
Liebes Neue Jahr, die Leute setzen große Erwartungen in dich. Sie erhoffen sich sehr viel Gutes und befürchten Schlechtes. Sie sprechen dich an, als seist du ein Wesen, ein gütiger Vater, ein Gott oder der Weihnachtsmann. Das ist nicht postfaktisch, das ist präfaktich. Da hat die Aufklärung noch nicht gegriffen. Da herrscht noch Aberglauben. Die Menschen opfern dir Milliarden an Böllern und Feuerwerk, davon könnte man auf einen Schlag ca. 20 Millionen Menschen vor dem Erblinden bewahren. Damit würde man wirklich Glück ins Neue Jahr bringen. Im nächsten Jahr könnte man dann von dem Geld Trinkwasserrechte kaufen und vor Nestlé schützen. Welch ein Glück. Das wäre vernünftig aber eine Augen-OP oder ein Brunnen in Afrika knallen natürlich nicht. Man kann aber knallen und das Geld trotzdem spenden, vielleicht Ende Juni, zur Halbzeit. Wär doch was und wäre vernünftig. Geld genug haben wir dafür. Nun hatten wir in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine gr...