Von Mäusen und Menschen
Das "Universum 25"-Experiment ist eines der erschreckendsten Experimente in der Geschichte der Wissenschaft, bei dem Wissenschaftler anhand des Verhaltens einer Mäusekolonie versuchen, menschliche Gesellschaften zu erklären. Die Idee zu "Universe 25" stammt von dem amerikanischen Wissenschaftler John Calhoun, der eine "ideale Welt" schuf, in der Hunderte von Mäusen leben und sich fortpflanzen sollten. Genauer gesagt, baute Calhoun das so genannte "Mäuseparadies", einen speziell entworfenen Raum, in dem die Nagetiere reichlich Nahrung und Wasser sowie einen großen Lebensraum hatten. Zu Beginn setzte er vier Mäusepaare ein, die sich in kurzer Zeit zu vermehren begannen, so dass ihre Population schnell wuchs. Nach 315 Tagen begann ihre Vermehrung jedoch deutlich abzunehmen. Als die Zahl der Nagetiere 600 erreichte, bildete sich eine Hierarchie zwischen ihnen heraus, und dann erschienen die so genannten "Elenden". Die größeren Nagetiere be...