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Wie Phantasie zur Wirklichkeit wird

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  Die Magie und die Gefahr der Fiktion ist, dass sie uns erlaubt, durch andere Augen zu sehen. Sie bringt uns an Orte, an denen wir noch nie waren, erlaubt uns, uns um Menschen zu kümmern, uns Sorgen zu machen, mit ihnen zu lachen und zu weinen, die außerhalb der Geschichte nicht existieren. Es gibt Leute, die denken, dass Dinge, die in der Fiktion passieren, nicht wirklich passieren. Diese Leute liegen falsch.         Neil Gaiman, Nachwort zu Evelyn Evelyn: A Tragic Tale in Two Tomes. Amanda Palmer und & Jason Webley, Illustriert von Cynthia von Buhler. Dr. Karen Dill ist Sozialpsychologin und beschäftigt sich mit Massenmedien, insbesondere mit Gewalt, Geschlechter- und Rassenstereotypen, aber auch mit positiven Aspekten der Medien. Ihr Buch "How Fantasy Becomes Reality: Seeing Through Media Influence, argumentiert gegen die Prämisse, dass, nur weil wir verstehen, dass die Geschichten der Massenmedien Fantasien sind, sie nicht unsere Reali...

Die Wirklichkeit

Man kann ja nur auf die eine, die eigene Art denken. Selbst wenn man sich in die Gedanken eines anderen hineinversetzen mag, dann geht das auch nur durch den Filter der eigenen Denkweise. Ständig sind wir bemüht, uns das uns umgebende Chaos, genannt die Wirklichkeit zu erklären, es zu verstehen. Das, was wir verstanden haben, gleichen wir mit anderen ab und freuen uns über jede größere Schnittmenge. Mitunter machen wir eine Erklärung oder Beschreibung der Wirklichkeit, die fast stimmig sein könnte, aber knapp daneben liegt. Entweder wir irren uns, oder, wenn wir uns absichtlich daneben legen, ist es ein Witz. In diesem Jahr habe ich gelernt, dass Menschen Gedankengänge völlig ernst meinen können, die ich für einen Witz halte. Ich bin nicht der Einzige und insofern bin ich mir meiner geistigen Gesundheit noch sicher. Aber mir ist auch klar geworden, andere können einige meiner Gedanken ebenfalls für einen Witz halten, oder für absurd. Und sie müssen darin auch nicht die Einzigen sein....

Tassen

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Du hast ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett? Du hast einen Kühlschrank und der ist ausreichend gefüllt? Deine Stube ist geheizt und wenn du rausgehen möchtest, hast du warme Kleidung? Dann geht es dir gut. Du hast mindestens einen Menschen den du liebst und du wirst auch geliebt? Dir geht es ziemlich gut. Du bist gesund und deine Lieben sind es auch. Dir geht es sehr gut. Wenn dir jetzt noch etwas fehlt, dann sind das Tassen. Dann hast du nicht mehr alles Tassen im Schrank.

Krishnamurti über Meditation, das Coca Cola Mantra und die Gier.

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Ich denke, wir sollten gemeinsam über die Frage der Meditation, die verschiedenen Formen des Yoga und die erschreckend hohe Zahl von Gruppen, die die unglaublichsten Dinge praktizieren, sprechen. (Gelächter) Sie wissen, wenn man durch die ganze Welt reist, gibt es nicht nur die Bevölkerungsexplosion, die Umweltverschmutzung und das schwere Gewicht der Bürokratie, die Tyrannei, nicht nur der Politiker und Diktatoren, sondern auch die Tyrannei der Priester, der Gurus, derer, die sagen, sie hätten die Erleuchtung erlangt und so weiter. Wenn man all dies und die entsetzlichen Bedingungen - die Armut und die Hässlichkeit der Beziehung des Menschen zum Menschen - betrachtet, wird klar, dass es eine totale Revolution geben muss. Eine andere Art von Kultur muss entstehen. Die alte Kultur ist fast tot, und doch klammern wir uns an sie, und diejenigen, die jung sind, lehnen sich dagegen auf, haben aber leider weder einen Weg noch ein Mittel gefunden, um die wesentliche Eigenschaft des Menschen, ...

DVD Zurückkehren zum Ursprung

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  Qigong aus dem Wudangshan (aus dem neuen TQJ) „Loslassen ist ganz einfach“, heißt es:“Man öffnet die Faust.“ Und „So kann man auch den Körper öffnen: als Ganzes und in seinen Teilen“: Der Körper öffnet sich dabei wie eine Faust:“Von innen, von der Mitte.“ Eine neue DVD von Yürgen Oster, auf der er drei einfache Übungen vorstellt und erklärt:“Zurückkehren zum Ursprung“ heißen sie zusammen. Aufgebaut ist die DVD, wie sie alle aufgebaut sind: Die einzelne Übung wird gezeigt, dann werden Details erklärt und zum Schluss eine Vorführung von allen Drei zusammen. Ein ernster Yürgen Oster ist zu sehen, der zunächst eine ebenso ernste Melanie anleitet, die die Übung vormacht. Etwas irritiert mich auf der gesamten DVD, dass er dabei ständig manche winzigen Details bei ihr korrigiert. Schön finde ich, dass er neben und hinter ihr steht, sie ein bisschen führt und manche Bewegungen mitmacht, sie betont, sie etwas größer zeigt, Kleinigkeiten korrigiert - es ist bisschen wie eine normale Unterr...

The first sign of civilization

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"Years ago, anthropologist Margaret Mead was asked by a student what she considered to be the first sign of civilization in a culture. The student expected Mead to talk about fishhooks or clay pots or grinding stones.But no.  Mead said that the first sign of civilization in an ancient culture was a femur (thighbone) that had been broken and then healed. Mead explained that in the animal kingdom, if you break your leg, you die. You cannot run from danger, get to the river for a drink or hunt for food. You are meat for prowling beasts. No animal survives a broken leg long enough for the bone to heal. A broken femur that has healed is evidence that someone has taken time to stay with the one who fell, has bound up the wound, has carried the person to safety and has tended the person through recovery. Helping someone else through difficulty is where civilization starts, Mead said." We are at our best when we serve others. Be civilized." - Ira Byock.

Das leere Boot

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Ein junger Zen-Mönch fragt seinen Meister, wie er seinen Ärger besänftigen kann. „Stell Dir vor, es ist ein nebliger Tag. Du bist mit deinem Boot draussen auf dem See. Durch den Nebel kannst du kaum etwas erkennen. Bis plötzlich ein anderes Boot durch die Schwaden genau auf dich zukommt. Du wirst zornig. Du denkst: Na so ein Idiot, ich habe erst gestern mein Boot neu angestrichen … und schon kracht das fremde Boot in deins hinein. Du kannst die frische Farbe, die du gestern so mühevoll aufgetragen hast, geradezu abblättern hören. Zorn! Dann schaust du genauer hin und siehst: das andere Boot ist leer. Niemand drin. Niemand, der dich absichtlich gerammt hat. Dein Zorn verfliegt. Du seufzt und denkst: Ach was soll’s, dann muss ich demnächst eben noch mal streichen.“ Der Zen-Meister fuhr fort: „So ist es mit allem im Leben und mit allen Menschen, denen du begegnest und über die du dich ärgerst: Es ist, als würden wir von einem leeren Boot gerammt.“