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Verzweifelte und verwirrte Apokalyptiker

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Ein Radfahrer im Sträflingskostüm fährt ein Schild „Demokratie jetzt“ spazieren. Barfüßige Hippies mit imposanten Dreadlocks spielen Hüpfekästchen. Ein sufistischer Derwisch dreht sich wirbelnd im Kreis. Ein Mütterchen in Multifunktionsjacke schwenkt erbost die Flagge des Deutschen Reichs. Eine Beseelte skandiert „Jesus rettet Leben – Bill Gates zerstört Leben!“ Zwei Männer, die aussehen, als würden sie sonst auf Mittelaltermärkten Poffertjes und selbstgemachten Himbeeressig verkaufen, halten heute anklagend das Grundgesetz in die Höhe. Ein bizarrer Zug, der sich als Demonstration begreift und als „Hygiene-Spaziergang“ bezeichnet: Es geht gegen die Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen Covid-19, es geht um Meinungsfreiheit, das Versammlungsrecht, aber auch um Impfpflicht, Mietwucher, Atommüll-Transporte und um die Solidarität mit Geflüchteten. Es geht um unterirdische Lager, in denen entführten Kindern das Serum Adrenochrom abgezapft werde, es geht um die Rechtschreibreform und ...

Das Hüftgelenk - Becken kreisen

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Zurückkehren zur ursprünglichen Natur

Es gibt eine grenzenlose Leere jenseits von Geburt und Tod In der alles enthalten ist. Kehre zurück zu jenem Ort, der vor Deiner Geburt war, Diese Kleider, die wir tragen sind erworbene Dinge Dieser Körper ist der erworbene Körper Alles was du sehen kannst in dieser Welt der Materie ist Erworbenes In der Meditation gehen wir dahin, was wir von Natur aus sind Wir wenden uns unserer ursprünglichen Natur zu nehmen wieder Platz in unserer ursprünglichen Natur Wie ein neu geborenes Kind. Reinige Deinen Geist, bis er glatt und klar ist wie ein leerer Spiegel in dem sich nichts zeigt Wenn es niemand gibt, der sich bewegt, wenn es keine Bewegung gibt wenn es niemand gibt, der bemerkt, das es keine Bewegung gibt Wenn es auch keine Stille mehr gibt Dann bist du zurückgekehrt zu deiner ursprünglichen Natur.

Das Hüftgelenk - in die Hocke gehen

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Herkunft von Qigong und Taiji Quan

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Qigong ist eine sehr alte Methode der Gesunderhaltung und Heilung und hat seine Wurzeln wohl in schamanischen Tänzen und Tierimitationen, mit deren Hilfe Krankheiten und Unheil abgewendet werden sollten. Daraus entwickelte sich eine Kultur und Wissenschaft der Körperbewegungen, die im Laufe der Jahrtausende durch die daoistische Philosophie, den Buddhismus und die Chinesische Medizin maßgeblich beeinflusst wurden. Die ältesten Zeugnisse sind die Seidenbilder aus dem Fürstengrab bei Mawangdui (ca. 300 vor 0) und im Huang Ti Nei Jing Su Wen, dem Medizinbuch des Gelben Kaisers, auch um diese Zeit entstanden. Das Huang Ti wird gerne weiter zurück datiert, aber dazu gibt es keine Belege. In beiden Fällen werden Übungen gegen bestimmte Krankheitsbilder beschrieben bzw erwähnt oder dargestellt. Aus den Mawangdui Bildern lassen sich keine Übungsabläufe rekonstruieren. Qigong ist ein moderner Begriff, unter dem verschiedene Richtungen zusammengefasst werden, die früher mal eigenständig ne...

Da wo ich bin

Ich meine mich zu erinnern es sei eine Quiz-Sendung gewesen, vielleicht auch eine Gesprächsrunde. Eine mir ohnehin nicht sympathische Frau wurde vorgestellt und vom Moderator gefragt, ob sie etwas in ihrem Leben anders machen würde, wenn sie nochmal könnte. Und sie sagte ganz selbstbewusst:“Nein, denn das würde ja bedeuten, dass ich was falsch gemacht hätte.“ Was für eine arrogante Frau, dachte ich mir. Als wenn ein Mensch in seinem Leben alles richtig machen könnte. Machen wir nicht ständig Fehler, die wir mit neuen Fehlern auszubügeln versuchen. Und selbst wenn man sich bemüht, wird man im Nachhinein nicht manchmal klüger sein und sich sagen, man hätte es besser anders gemacht? Wie soll man denn lernen, wenn nicht aus Fehlern. Heute würde ich genauso sagen, ich würde nichts anders machen. Auch die Fehler würde ich wieder so machen. Weil ich aus ihnen gelernt habe und deshalb heute da bin, wo ich bin. Denn da wo ich bin, bin ich glücklich und zufrieden.

Die eitle Art

In seinem wunderbaren philosophischen Roman ‚Nachtzug nach Lissabon‘ lässt Pascal Mercier seinen Protagonisten Gregorius sich an den Griechischlehrer erinnern.  „Er hatte die schönste griechische Handschrift, die man sich denken konnte, er malte die Buchstaben förmlich, und besonders die Rundungen – etwa im Omega oder Theta, oder wenn er das Eta nach unten zog – waren die reinste Kalligraphie. Er liebte das Griechische. Aber er liebt es auf die falsche Ar t, dachte Gregorius hinten im Klassenzimmer. Seine Art, es zu lieben, war eine eitle Art. Es lag nicht daran, dass er die Wörter zelebrierte. Wenn es das gewesen wäre – es hätte Gregorius gefallen. Doch wenn dieser Mann virtuos die entlegensten und schwierigsten Verbformen hinschrieb, so zelebrierte er nicht die Wörter , sondern sich selbst als einen, der sie konnte.“  Wir kennen solche Lehrer auch im Taiji Quan, im Qigong. Wie wunderbar sehen ihre Formen aus, wenn sie behutsam den Fuß aufsetzen, als wollten sie jeder ...