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Laozi and the Internal Alchemy - Neidan

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Excerpts from  Fabrizio Pregadio's  essay: "Laozi and Internal Alchemy" published in "Reading the Signs: Philology, History, Prognostication"  Festschrift for Michael Lackner, IUDICIUM Verlag GmbH München 2018 無上元君謂老子曰:神丹入口,壽無窮矣。老子修之,是大道祖。後言金丹 之道為黃老術,不知聖人所傳乃金丹至道,脩仙作佛之大事,非術也,是道 也。 The Supreme Primordial Lady told Laozi: “When you ingest the elixir, your longevity will be limitless.” Laozi cultivated this and became the patriarch of the Great Way. Later, it has been said that the Way of the Golden Elixir is a technique of the Yellow Emperor and Laozi. [Those who say this] do not know that the perfect Way of the Golden Elixir transmitted by the sages, the great undertaking for cultivating immortality and becoming a Buddha, is not a technique (shu), it is a Way (dao).7 老釋以性命學,開方便門,教人修種,以逃生死。釋氏以空寂為宗,若頓悟 圓通,則直超彼岸。如有習漏未盡,則尚徇于有生。老氏以煉養為真,若得 其要樞,則立躋聖位。如其未明本性,則猶滯于幻形。 Laozi and the Buddha used the learning of xing (inner nature) and ming (destiny, existence) to op...

Die Farbe Gelb

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Diese Abbildung einer Jade Schnitzerei aus der chinesischen Han Dynastie (  von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.)  - Yin Yang Übung, und den folgenden Text veröffentlichte ein Freund auf Weixing, dem chinesischen Gegenstück zu Facebook. Ich kann nicht einschätzen, wie mutig das ist, aber auffällig ist schon, dass jede Form der Erotik, der körperlichen Nähe in der chinesischen Öffentlichkeit ausgegrenzt wird. "Ein altes Sprichwort sagt:“Der Appetit auf Essen und auf Sex ist natürlich.“ (“食色性也”) In früheren Zeiten hatten die Menschen ein normales Verhältnis zur Sexualität. Nicht nur der Freude für Körper und Geist wegen. Auch der gesundheitlichen Wirkung war man sich bewusst und selbstverständlich wollte man auch die Übertragung der Ahnenreihe auf eine neue Generation. Jedoch im modernen China wurde der Sex zu einer „schmutzigen Sache“ (黃色 Huangse, Farbe Gelb) degradiert. Wenn ich also frage, woher ich komme, dann muss die Antwort lauten: „Aus dem Schmutz.“ Aber wozu hast du ein...

Der bestirnte Himmel über mir...

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Ein wunderschöner Abend nach einem festlichen Dinner. Eine Frau war zu Gast, die sehr selbstbewusst Zhong Xueyong in offener Direktheit und polternder Lautstärke durchaus das Wasser reichen konnte. Sie war mit ihm zusammen Schülerin bei Zhong Yunlong gewesen, zweite Generation nach der Kulturrevolution. Von ihrer Großmutter Zhao Jianying (1929-2011) hatte sie Taiyi Wuxing gelernt. Zhao Jianying war Schülerin von Jin Zitao, der Taiyi Wuxing Quan 1910 In Wudangshan gelernt hatte und bei seiner Rückkehr feststellen musste, dass niemand mehr dort lebte, der diese Methode kannte. So fand sie wieder ihren Weg in die Heimat. Nachdem sie unsere Tafel verlassen hatte erzählte Zhong Shifu noch eine lange Geschichte, deren Sinn ich nur halb erfassen konnte. Deshalb zog es mich auf die Straße, wo ich den langsam anschwellenden Sternenhimmel beobachten konnte. Die Gestirne waren immer ein wichtiges Gleichnis für das Verständnis des Dao 道 und für viele Sternbilder und Konstellationen gibt...

Die Wildgans spreizt ihre Flügel

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Jeden Morgen gehen wir rauf zum Zixiao Gong, wenn die Nonnen die morgendliche Andacht abhalten, und machen gemeinsam das Qigong der 18 Wege vom Berg Wudang. Die zweite Übung heißt: Die Wildgans spreizt ihre Flügel. Wildgänse sind sehr starke Vögel mit enormer Ausdauer, die in China ebenso wie in Europa jedes Jahr große Entfernungen entlang wohldefinierten Routen zwischen ihren Brutgebieten im Norden und den im Süden gelegenen Winterquartieren zurück legen. Sie sind ein Symbol für Kraft, Langlebigkeit und Anmut. In den Kunlun Bergen, einem Ausläufer des Pamir Gebirges, welche regelmäßig von den Wildgänsen passiert werden, entwickelten dort lebende daoistische Mönche ein an den Bewegungen der Wildgans orientiertes Qigong. In alten Zeiten nutzten die Chinesen die jährlichen Nord-Süd-Reisen der Wildgänse, um an ihren Füßen kleine Schriftrollen anzubringen und so Nachrichten über weite Strecken zu übermitteln. Die Redewendung 鴻雁傳書 (hóng yàn chuán shū), wörtlich „eine Wildgans liefert...

Nach ein paar Tagen

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Wir sind dann rauf. Nachdem wir dem Schuhhändler, der mich gleich freudig begrüsste, den Laden zumindest an den besten Schuhen meiner Meinung, leergekauft hatten. Die Taxi fahren jetzt alle mit Uhr und da kostet die Strecke von Supermarkt zum Tor 5 Yuan (60 cent). Früher haben sie uns gerne ohne Uhr mitgenommen und freundlich 10 Yuan verlangt. Oben sind wir nicht in dem Hostel hinter der alten Akademie, sondern im Tian Lu Hotel, dort wo 2005 alles angefangen hat. Kreise, die sich schließen. Am Nachmittag erstes Training, Einschätzung des Kenntnisstandes. Wir sind ja nur eine kleine Gruppe, mit mir sechs Leute. Drei lernen die Fünf Tiere, Einer TaijiSchwert, einer die 13er Form und ich Fuchen, die Pferdeschwanz-Peitsche. Wir trainieren vorwiegend im Tempel, dem Purpurwolken Palast, oben neben der Papamama Halle. Jetzt sind wir schon einige Tage vor Ort. Die Neulinge haben die Anlaufschwierigkeiten überwunden. Nun geht es darum, diesen wundersamen Geist der Wudangberge zu erfa...

Hin

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Auf dem Flughafen werde ich angerufen. Jemand möchte wissen, wann ich in Mainz wieder Kurse anbiete. „Ich bin auf dem Weg nach China“ sage ich so dahin. Weil es für mich etwas fast alltägliches geworden ist, auf dem Weg nach China zu sein. Oder eben dort. Später, als eine meiner Mitreisenden sagt, dass sie kaum glauben kann, dass es jetzt wahr ist. wird mir klar, für andere ist es bei weitem nicht alltäglich. Wie das wohl geklungen hat für den Anrufer? Vor mir sitzen ältere Herrschaften, die schon vor dem Start etwas von der Flugbegleiterin wissen wollen, was diese aber nicht versteht. Es sind Spanier, weder des Englischen noch des Chinesischen mächtig. Ich kann helfen. Wann es zu essen gäbe. Ob es denn um halb drei was zu essen gäbe. Sie haben auf ihr Mittagessen verzichtet, weil es doch was im Flugzeug gibt. Nun haben sie Hunger. Von nun an bin ich ihr Freund. Auch wenn ich kurz nach dem Start meinen Platz wechsle, abgesprochen, weiter vor, am Notausstieg. Mehr Beinfreiheit. ...

Neues Reisetagebuch

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Hiermit beginnt mein neues Tagebuch der aktuellen Reise nach Wudangshan. Letztes Jahr musste Meister Zhong aus dem Gebäude, welches er angemietet hatte, ausziehen. Er wollte ein Haus am Wulong Gong umbauen lassen und dort seine neue Schule errichten. Aber er bekam keine Baugenehmigung. Nun sind wir weiterhin am Zixiao Gong, dem Purpurwolken Palast, unsere kleine Gruppe in einem Hostel untergebracht. So soll es sein, wie es wird, werden wir sehen. Noch sitzen wir in Frankfurt am Flughafen und warten auf den Start. Also, dran bleiben und keine Nachrichten verpassen. Möge die Übung gelingen. Altes Holz mit frieschen Trieben