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Klar hatte ich ein Karl May Buch

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aber wahrscheinlich das falsche. Selbst den Titel weiß ich nicht mehr, so wenig hat es mich gepackt. Damit war dann für mich auch Schluss mit Winnetou etc. weil der Mann aus Sachsen es bei mir nicht geschafft hatte. Vielleicht konnte ich deshalb auch keine große Begeisterung für Amerika entwickeln, wobei damit natürlich dieses Grundstück zwischen Kanada und Mexiko gemeint ist. Sie hatten uns befreit, hatte man mir als Kind beigebracht, was wohl bedeutete, sie brachten Kaugummi, Lucky Strikes und Rock’n Roll. Das war anscheinend vorher verboten. Sie waren die Guten und sorgten dafür, dass nicht am nächsten Tag der Russe vorm Dom stand. Trotzdem konnte ich ihnen nichts abgewinnen. Ich war sogar etwas enttäuscht, als ich erfuhr, dass Bob Dylan kein Engländer war. Der Vietnamkrieg machte es nicht besser. Auch die Mittelstrecken-Raketen nicht, die Ende der Siebziger in Deutschland aufgestellt wurden. Dann lernte ich Taijiquan und einen kleinen Chinesen kennen, der in Colorado zuhause wa...

Creating meaning: a Daoist response to existential nihilism

Geir SigurÞsson 1 Received: 12 June 2016 / Accepted: 26 July 2016 © Academy for International Communication of Chinese Culture and Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016 Abstract  The rise of modern science in the Western world produced not only a number of social and technical improvements but also a view of the world as a godless mechanism and thus of human life as devoid of ultimate metaphysical meaning. Some modern Western thinkers worried that this rational scientific view of the world, which presupposes ‘metaphysical nihilism’, or the view that there are no metaphysically grounded values, would also lead to an existential kind of nihilism that rejects human life, action, morality and social values in general as meaningless. Their attempts at preserving the former condition while preventing the emergence of the latter, how- ever, have been criticized as being founded on questionable metaphysical and even religious foundations, and thus for being inconsistent with the ...

Etwas neueres Bildmaterial aus Wudangshan

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Etwas älteres Bildmaterial aus Wudangshan

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Scheint mir allerdings etwas verwegen. alle diese Methoden unter das Wudang Label zu stellen.

Wie meine Tage hier vergehen.

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Morgens geh ich meistens kurz vor sechs in den Tempel. Der ist hier gleich ums Eck. Der Mann von Frau Qu macht schon mal das Warenhaus für den Kundenansturm zurecht. Mehr dazu später. Der alte Torwächter, über den man wahrscheinlich auch ein ganzes Buch schreiben könnte, schaut mich mit stoischem Gesicht flüchtig an, erwidert meinen Gruß nie. Manchmal flucht er. Dann hat er wohl seinen guten Tag. Oben, der Tempel liegt am Hang und deshalb müssen erst hundertfünfzig Stufen bewältigt werden, bereiten einige Nonnen den Tempelinnenraum für die Morgenrezitation vor. Dinge werden an ihren Platz gerückt, Räucherwerk verteilt. Eine stellt sich vor die große Trommel und legt mit zwei Klöppeln ein einminütiges Solo hin. Die Musiker stimmen sich und ihre Instrumente. Dann kommen acht weitere Nonnen, die sich gelbe Umhänger überziehen und ihre Plätze vor dem Altar einnehmen. Die Tempelhalle ist zwar geräumig, aber über die Hälfte gehört zum Altarraum. Für die Gläubigen ist nicht so viel Pl...

Be Yourself

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Ein vermeintlich guter Rat Er verbreitet sich in den sozialen Medien, mit hübschen Bildchen hinterlegt auf Facebook, in Schönschrift und mitunter dem Dalai Lama, Rumi oder Albert Einstein zugedichtet. Be Yourself, in dieser kurzen Version oder auch etwas ausgeschmückt, versuche nicht, ein anderer zu sein, als der, der du bist. Manchmal auch etwas veralbert, wie: Sei immer du selbst, es sei denn du bist ein Einhorn, dann sei ein Einhorn. Das klingt alles auf den ersten Blick recht einleuchtend. Warum soll man auch jemand anderer sein, als jener, der man ist. Wie kann ein Mensch überhaupt jemand anderer sein. Offenbar kommt der Tipp aber gut an, er wiederholt sich nun schon seit geraumer Zeit, mal anders gewandet und immer mit viel Zuspruch. Aber nun mal Spaß beiseite, vergesst es. Lasst die Finger davon, greift nicht dahin, es ist die Festigung einer Illusion, ein alberner Trick des kollektiven Bewusstseins. Stimmst du zu, schnappt die Falle zu. Zack. Du bist du selbst, ohne zu wissen...

Freiheit die ich meine

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Kinder brauchen Grenzen, Menschen sollen sich frei entfalten können. Wir sind bereit Freiheit zu gewähren, solange die eigene dadurch nicht eingeschränkt wird. Oder anders gesagt, endet die eigene Freiheit, dort, wo sie einen anderen begrenzt. Freiheit ist ein weiter Begriff, ein sehr weiter. Manche verstehen darunter absolute Grenzenlosigkeit. Freiheit unterscheidet sich in eine Freiheit zu etwas und einer Freiheit von etwas. Es gibt die äußere Freiheit, nicht eingeschränkt zu sein in Bewegung oder Meinungsäußerung, es gibt eine innere Freiheit, nicht eingeschränkt zu sein durch Triebe, Erwartungshaltungen, Vorstellungen etc. Es gibt eine Freiheit, die man erwirbt durch seine Fähigkeiten, die ständiges Lernen, Korrigieren und Erweitern verlangt. Was anstrengend sein kann, schmerzhaft und mit Scheitern verbunden. Die Definition von Freiheit beschäftigt die Menschen seit frühester Zeit. Laozi verstand darunter etwas anderes als sein Zeitgenosse Kungzi, Zeno etwas anderes als Sokrates...