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Lost in Translation 2

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Es gibt ein Buch, welches hier bekannt ist unter dem Titel Shinjinmei. Man nennt es auch gerne den Urtext des Zen. Kann sein. Der Titel Shinjinmei ist Japanisch. In Japan ist Zen zu seiner Blüte gekommen, der Text stammt aber noch aus der Anfangszeit des Zen, demnach Chan, aus China. Auf Chinesisch heißt es Xinxinming 信心銘. Das erste Xin 信 heißt "glauben" das zweite 心 "Herz", nichts anderes, ganz eindeutig "Herz". Es ist eines der Grundzeichen der chinesischen Schrift. Ming übersetzt man mit Inschrift. Solche werden meist in Stein oder Metall gearbeitet. Inschrift ist ein schönes deutsches Wort dafür. Das muss man nicht mit "Meißelschrift" übersetzen, auch wenn es theatralischer klingt. Die ersten beiden Zeichen sollte man auch nicht "Glauben an das Herz" transkribieren, was aber bisher auch noch niemand getan hat. Wohl weil in China der Sitz des Geistes im Herz angenommen wird, ist die übliche Version "Glaube an den Geist." Fü...

ein Igelkind für Xiaomo

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*verbreitet gutes Karma im Blog

Karma 3

das hab ich doch neulich erklärt - jau, ist fast schon ein Monat her, wiediezeitvergeht - liest das denn keiner? Muss ich heute über den Satz stolpern, " dass Pflanzen das Karma eines Raumes beeinflussen ".* HERRGOTTNOCHMAL! Ein Raum hat kein Karma, ganz bestimmt nicht. Der hat vielleicht Atmosphäre. Ist auch ein schönes deutsches Fremdwort. Karma ist die Folge einer Handlung. Hat schon mal einer einen Raum handeln sehen? Jetzt kommt mir ja nicht feinsinnig. Manche glauben auch, es sei von Bedeutung, mit welcher Gemütsverfassung man eine Handlung ausführt. Nun, mit meiner momentanen Gemütsverfassung erzeuge ich bestimmt mieses Karma. Aber mich bringt diese Esoterik-Pornographie auf die Palme. Der mit Fengshuigedudel untermalte AloeVera Buddhismus betreibt emotionale Verrohung auf dem höchsten Niveau nachmittaglichen Prekariats-TV. Macht sich denn keiner Gedanken, welche Folgen das hat (Karma) bei unschuldigen Kinderseelen, die mit diesem Amuletten-Schwindel aufwachsen? Deren ...

first things first

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Alte Akten gefunden

„Die Grammophonplatte, der musikalische Gedanke, die Notenschrift, die Schallwellen, stehen alle in jener abbildenden Beziehung zueinander, die zwischen Sprache und Welt besteht.“ Ludwig Wittgenstein: Tractatus Logico-Philosophicus. 4.014.

真凭实据*

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da war noch einer, der wollte yin und yang erklärt bekommen. sagen wir es mal so: yin ist schwarz und yang ist weiß. * zhēn píng shí jù authentischer (od. stichhaltiger) Beweis alles klar?

von wegen Markenheftchen

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Um das nun zu verstehen, muss man erst bei Georg diesen Beitrag sehen. Weil einige Programme oder auch der komplette Rechner nicht darauf eingestellt sein mag, fremde Schriftzeichen zu verarbeiten, seine es nun chinesische oder griechische, taucht in der Liste das Wort "akmh" auf, welches mein Auge sofort erfasst und mein neugieriger Geist nachgefragt hat. Der Sicherheit halber hab ich die Auflösung des Rätsels abgebildet und nicht als Text einkopiert. Wer weiß, was sonst auf manchem Bildschirm zu sehen sei. Das Bild ist auch gleich verlinkt zum Goethe-Wörterbuch. Damit der geneigte Leser vor soviel goethischer Bildung nicht unnötig demütig sein Knie beugt, verweise ich auch gleich auf Herrn Barbey d’Aurevilly , der den guten Goethe eher für eingebildet hielt, eine „Leseratte, ein Papierkratzer und Papierzuschneider“ ..."diese unermeßliche Langeweile, in der ich Goethes Stärke sehe, war seine einzige schöpferische Leistung.“