05.10.2020

Blick auf Masca und Umgebung, Blick zum Teide Runde Los Silos

Den Wanderweg haben wir bei Komoot gefunden. Wir sind mit dem Bus von Puerto de la Cruz nach Puerto der Erjos gefahren. Die Fahrt dauerte etwas über eine Stunde. Von der Haltestelle Puerto de Erjos sind wir ein Stück die Straße zurück gegangen und nach ungefähr 50 m links in den Wanderweg eingebogen, der in weiten Schwüngen abwärts führt. Es duftet nach Fenchel, der wild in der Umgebung wächst. An der ersten Gabelung geht man nach rechts bis zu einer weiteren Verzweigung. Hier kann man nun in beiden Richtungen einem gelb weiß markierten Wanderweg folgen. Wir haben den Weg Richtung Teno genommen. Wie sich herausstellte, war dies entgegen der Komoot Beschreibung. Aber Rundwege führen zum Ausgangspunkt zurück.

Wir befinden jetzt auf einem schönen Hohlweg, wie vorher wandern wir durch blühenden Fenchel. Der Tag ist nicht der schönste es ist neblig, bzw. sind wir in den Wolken aber es ist warm. Unser Ausgangspunkt befindet sich auf ungefähr 1000 m Höhe.

Es geht aufwärts und wir kommen in ein Waldstück, wo Moose und Flechten an den Bäumen hängen, wo es aussieht wie bei den Hobbits oder den Zwergen, den Elfen und den Feen.

Wir haben eine Höhe erreicht und überqueren einen kleinen Fahrweg um auf der anderen Seite in reinen Kiefernwald zu gelangen. Der weite Blick zeigt alles grün, wir wähnen uns in Kananda. 



Wir können einige hundert Meter auf einem ebenen Wanderweg durch den Kiefernwald gehen, der sich immer wieder öffnet und den Blick frei gibt auf Masca. Dann geht es einen steilen Felsweg hoch, ein Pfad für Ziegen, und oben, wir sind immer noch im Nebel bietet sich wieder eine neue Vegetation, eine neue Landschaft.

Wir sind dann zu den captanieblas gekommen, wo uns erklärt wird, wie die Vegetation die Feuchtigkeit aus den Wolken sammelt und hier werden mit Netzen ebenfalls die Wolken gemolken. Das Wasser wird in einer Rinne aufgefallen die dann ein Behälter läuft und dann wird das Wasser weitergeleitet. Wohin weiß ich nicht

Man ist weiter auf einem felsig gerölligen Weg. Weiße Flechten ummanteln altes Gehölz. Jetzt gilt es acht geben. Es gibt einen Abzweig von dem weiß gelb markierten Weg nach rechts. Der Weg ist eigentlich durch ein X markiert. Aber ab da darf man nicht mehr dem markierten Weg folgen, sonst kommt man ganz woanders hin.

Den weiß gelben Weg verlassend kommt man auf eine andere Strecke einen angenehmen Wanderweg für eine Weile. Man muss aufpassen, nach wenigen hundert Metern geht rechts ein schmaler Pfad ab. Es gibt dort ein Schild, dass diese Strecke für Fahrräder verboten sei. Den Weg muss man nehmen und es lohnt sich. Es ist wieder ein anderer Wald, wieder eine andere Landschaft, absolut empfehlenswert. Hat was von Urwald. Ein schmaler Pfad, dem man einfach folgen kann, bringt uns langsam nach unten in die Gegend der Charcas, kleine Weiher. Wir haben nichts davon sehen können. Entweder sind sie inzwischen schon verlandet oder zumindest dicht bewachsen. Aber ich muss daran erinner, dass wir immer noch durch die Wolken gewandert sind. Mitunter ging der Blick nicht weiter als fünfzig Meter.

Nun kommt man bald wieder auf den weiß gelb markierten Weg und an die Abzweigung, die wir anfangs Richtung Teno genommen hatten. So geht es nur noch wieder hoch zur Straße und zur Busstation. Wir hatten Glück, der nächste Bus kam in zwanzig Minuten.

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