Eine sehr lange Straße


„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. (…) Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. (…) So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich.“

Beppo Straßenkehrer in Michael Endes „Momo“, mit Dank an die fb Seite vom Deutschlandfunk

round and round and round...


Zunächst sollte das Rad erfunden werden. Dieses runde Ding, das rollen kann. Das ist erst ein schönes Ding, kann womöglich eine Menge Spaß machen aber ist nicht weiter nutze. Wenn wir dazu eine Aufhängung erfinden, dass es weiterhin rollt, aber auch was dran sein kann, eine Stange, ein Brett eine Wanne, irgendwas, damit wir mit dem rollenden Rad was transportieren können.
Die Mitte bestimmen, ein Loch hinein, Nix, und eine Achse durch. Jetzt wird die Sache interessanter. Muss noch Kraft dran, vorerst Manpower, und wir sind auf dem Weg zur Formel 1.
Langsam. Formel 1 Fahrzeuge sind zwar schnell, aber zu sonst nichts zu gebrauchen. Eigentlich.
Ich denke, das Prinzip wird klar. Egal was wir damit später machen wollen: Das Rad muss rund sein, rollen können und eine Achse bekommen. Dann lässt sich über Schubkarre, Eselskarren, Pferdekutsche, Dampflok, SUV bis zum High End Schwertransporter alles entwickeln. Schritt für Schritt, je nach Bedarf und Fähigkeit.
Deshalb fange ich beim Taiji Quan und Qigong mit den Seidenfaden Übungen an.
Besuch mich auf meinen Seminaren.