Xinxinming 1. Zwischenkommentar


Himmel und Erde sind die große Verkörperung von Yang und Yin. Der Himmel ist außen, die Erde ist innen. Das Qi des Himmels senkt sich herab, das Qi der Erde steigt auf. Der Himmel umfängt uns, die Menschen, die Erde trägt uns.
Wie sich Himmel und Erde in der Natur durchdringen, sehen wir in der chinesischen Malerei, wenn die Berge aufsteigen und die Wolken sich senken. Erde und Himmel durchdringen sich. Auch in der Natur gibt es Zeiten, in denen Himmel und Erde sich verbinden, und Zeiten, in denen sie sich voneinander entfernen. Wenn sie zusammenkommen, dann ist es Sommer. Alles ist prächtig und fruchtbar. Im Winter zieht sich das Qi von Himmel und Erde zurück. Dann wird es kalt. Die Bäume sind kahl, die Felder stehen leer. Im Kleinen vollzieht sich dieser Wechsel zwischen Tag und Nacht. Darum heißt es:"Der kleine Tageskreislauf".
In uns Menschen durchdringen sich ebenfalls Himmel und Erde, Yang und Yin. Die Yin-Energie steigt innen auf, die Yang-Energie sinkt außen hinab. Die Yin-Energie gibt den Körper, die Yang-Energie gibt den Geist. Die Gefühlsregungen halten die beiden für einen Widerspruch
Darum heißt es, nicht hassen und nicht lieben, nicht ablehnen und nicht verlangen. In der Stille der Meditation gibt es nichts Trennendes mehr. Wo Form und Leere widerspruchsfrei sich vereinen, zum Beispiel in den Künsten. können wir in stiller Betrachtung Freude empfinden.

Kommentare:

  1. Das verstehe ich: "Der Himmel ist außen, die Erde ist innen." Das versuche ich morgens draußen immer zu trainieren. Oder zuzulassen. Oder zu erfahren. Wasauchimmer.

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  2. warum gehst du denn davon aus, dass es was zu verstehen gibt?

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  3. Komm mir nicht mit Sprüchen, mein Guter. Die kenne ich zur Genüge.

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  4. ...

    *tritt den Schorli in den Hintern
    **aber nur virtuell

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  5. Wieso ist es Sommer, wenn Erde und Himmel sich verbinden?

    * bittet um genauere Erklärung

    Noch etwas anders wird es bei deiner Erklärung des Winters. Da schreibst du plötzlich vom Qi: "zieht sich das Qi von Himmel und Erde zurück".

    * bittet um genauere Erklärung

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  6. ...
    *schlägt Georg mit dem Pantoffel heftig auf den Kopf und schreit dabei ganz laut:
    Du preussischer Wortklauber, du preussischer Wortklauber, du preussischer Wortklauber ...

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  7. * gibt auf

    (westfälischer ...! nicht: preußischer...)

    Aber wenn du schon kommentierst und schon ich es nicht verstehe...

    ** gibt zu bedenken

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  8. dass er dankbar ist für die Fragen, auch wenn er sie hier nicht beantworten kann oder will.
    Zeigen sie doch, wie schwierig das Verständnis ist für den fragenden Geist. Darum weist er, Oster, darauf hin, sich mehr der kontemplativen Betrachtung denn der Analyse hin zu geben.

    *deutet auf den vierten Satz!

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  9. "Der Himmel umfängt uns, die Menschen, die Erde trägt uns"?

    Das ist in Ordnung.

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