Drachenbootfest

Das Drachenbootfest findet am 5. Tag des 5.Monats nach dem chinesischen Mondkalender statt und fällt dieses Jahr auf den 20. Juni. Das Fest hat eine Geschichte von mehr als 2000 Jahren und dessen Ursprung geht auf die Streitenden Reiche zurück. Über den echten Ursprung gibt es zahlreiche Legenden. Darunter ist die Legende von Qu Yuan, Dichter und Staatsmann des Reiches Chun in der Periode der Streitenden Reiche, die berühmteste.

Früher hatte das Drachenbootfest viele interessante Brauchtümer, die heutzutage nicht mehr so üblich sind. Trotzdem findet man Spuren dieser Bräuche noch in manchen ländlichen Gebieten.

Es ist eine Tradition für die Chinesen während des Drachenbootfestes Zongzi zu essen. Zongzi wird in verschiedenen Gebieten Chinas gemacht. 
Historische Aufzeichnungen belegen, dass Menschen Zizania caduciflora Blätter verwendeten, um Hirse in der Form von Ochsenhörnern zu wickeln und diese dann in Bambus legten, um sie zu kochen. 
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Nehmen wir mal zum Beispiel das Fahradfahren


Manche lernen es ja nie, aber meist kommt man nach kurzen Anlaufschwierigkeiten damit zurecht. Man muss nur herausfinden, wie das Gleichgewicht zu halten ist. Erklären, wie das geht, kann man wohl nicht. Man hat ein Gespür dafür. Ich finde das erstaunlich, weil es kein direktes Equivalent in der Entwicklungsgeschichte gegeben hat. Auf einem Pferd reiten funktioniert völlig anders.
Also wichtig für's Fahradfahren ist das Gleichgewicht, da ist es egal, ob du später mit dem Mountainbike die Landschaft verschandeln willst, auf dem schmalspurigen Rennrad Autofahrer nervös machst oder nur einfach auf deinem Hollandrad den Einkauf vom Markt nach Hause bringst. Dann gibt es noch Spezialisten die es sogar mit nur einem Rad, auf dem Einrad schaffen, in Balance zu bleiben, aber das eignet sich vorwiegend für die Zirkusarena oder die Straßenkunst. Rennen fährt man damit nicht und auch nicht querwaldein.
Nun bedeutet Fahradfahren Bewegung an der frischen Luft und das ist im allgemeinen durchaus gesund. Das hat sich dann etwas vom eigentlich Radfahren abgekoppelt und entwickelte sich von Hometrainer zum Spinning. Dabei sind allerdings zwei wichtige Eigenschaften abhanden gekommen. Du brauchst nicht mehr das Gleichgewicht halten und du kommst nicht von A nach B.
Was das nun auf meinem Blog zu suchen hat?
Nehmen wir mal zum Beispiel Taijiquan oder Qigong. Manche lernen es ja nie, aber meist kommt man nach kurzen Anlaufschwierigkeiten damit zurecht.

Daoistische Traditionslinien im Wudang Kungfu


Im Wudang Kungfu gibt es noch immer eine Menge verschiedener Traditionslinien. Auf dem weit in der Vergangenheit liegendem Höhepunkt ihrer Geschichte gab es sogar mehr als 80 verschiedene Linien, Sekten, Schulen oder Stile, im Chinesischen "Pai" oder "Men". Sie haben unterschiedliche Größen, Bedeutungen und historische Hintergründe. Einige sind sehr groß. Die Hauptlinie der "Longmen Pai" - Drachentor Linie - ist bei weitem die größte daoistische Linie in ganz China und rund 70% aller daoistischen Mönche auf dem Wudang stammen aus dieser Linie. Im Stammbaum ist die Drachentor Linie der Stamm, während andere Linien wie die Chunyang Pai nur Zweige des gleichen Baumes sind. Viele Dinge sind bereits durch die Irrungen und Wirrungen der jüngeren Geschichte verloren gegangen und heute bestehen einige der kleineren Linien nur aus ein paar einzelnen Inhalten die in ihnen gelehrt werden. Die meisten von ihnen starben aus oder wurden für lange Zeit unterbrochen. Die Sanfeng Pai und Xuan Wu Pai, gegenwärtig die am weitesten verbreiteten Wudang Linien, sind gute Beispiele für wieder auferstandene Linien, die zuvor unterbrochen waren. Wang Guangde, der ehemalige Abt des Zixiaogong, des Haupttempel in Wudang, ließ diese beiden Linien wieder erstehen und legte sie in die Hände von Zhong Yunlong als Vertreter der Sanfeng Pai Linie und You Xuande als Vertreter der Xuanwu Pai Linie. Lassen Sie sich von den Namen der Linien nicht durcheinander bringen. Beispielsweise bedeutet der Name der Sanfeng Pai Linie nicht, dass nur diese Linie das überlieferten Kungfu von Zhang Sanfeng unterrichtet. Zhang Sanfeng war selbst ein Jünger des daoistischen Meisters der Drachentor Linie "Huolong Zhen Ren". Zhang San Feng, der Gründer des Taijiquan, ist nicht der Begründer von Wudang Kungfu und sogar Taijiquan hat seine Wurzeln in älteren Wudang Traditionen. Zhang Sanfengs letzter und bei weitem wichtigster Schüler war Zhang Songxi. Zhang Songxis Jünger gründeten die Songxi Pai Linie. Diese Linie ist heute eine weitere sehr große und wichtige eigene Linie außerhalb des größeren Stammbaumes der Drachentor Linien, jedoch nicht ohne auch von dieser beeinflusst und entfernt verwandt zu sein. Heute steht für viele Linien infrage, ob und wie sie in Zukunft weitergegeben werden.

Longmen Pai: Die Drachentor Linie ist groß und alt und besteht aus vielen verschiedenen Aspekten die von innerem Kungfu & Kampffähigkeiten bis hin zu Qigong, Meditation, Massage, aber vor allem auch Zermoniell und religiösen Praktiken reichen. Die Drachentor Linie ist bei weitem der größte aller daoistischen Linien und wird in Wudangshan vor allem von Meister Wang Xing Qing vertreten.

Chunyang Pai oder Chunyang Men war beinahe ausgestorben, ist dann aber tief aus den letzten klösterlichen Traditionen des Daoismus am Palast der Fünf Drachen zurückgekehrt. Großmeister Liu Li Hang, auch Liu Ling Guo genannt, LinienhLter in der 22, Generation, gab deren Künste an die Außenwelt weiter und hat damit ihr Fortbestehen in der näherer Zukunft garantiert. Chunyang Pai ist durch das berühmte Chunyang Boxen, Chunyang Schwert und Chunyang Qigong bekannt geworden.

Songxi Pai: Außerhalb der Drachentor Longmen Traditionen ist diese Pai Linie eine wichtige große und noch immer existierende Linie mit einer Menge von traditionellen Kungfu von hohem Stellenwert, wegen seines reinen Charakters vom ursprünglichen inneren Wudang-Stil-Boxen.

XuanWu Pai und Sanfeng Pai: Wie schon erwähnt waren diese Linie quasi ausgestorben, bzw. nicht mehr auf dem Wudang vertreten. Nachdem in den achziger Jahren des letzten Jahrhunderts von der Regierung wieder erlaubt worden war, die Klöster zu öffnen, wurden junge Mönche hinausgeschickt ins Land, um ehemalige Mitglieder der Linie zu finden und von ihnen die alten Techniken zu erlernen. You Xuande vertritt die Xuanwu Pai auf dem südlichen Wudang bei Wuhan und Zhong Yunlong vertritt in Wudangshan die Sanfeng Pai.

Wudang Pai: Dieser Begriff wird in der Regel für die gesamte Wudang Kunst und Kultur verwendet und beinhaltet eben nicht nur die Kampfkunst. Wir verwenden diesen Begriff auch für viele der alten Formen, die nicht zurückverfolgt und mit einer bestimmten Abstammungslinie in Verbindung gebracht werden können, die aber schon immer traditionell in Wudang unterrichtet wurden.

Ziran Men ist die Linie, aus denen sich eine Menge der traditionellen Kampffertigkeiten ableiten. Ziran Men betont die Kampffähigkeiten und für diese Zwecke verwendet sie die höchste Maxime des Daoismus "dao fa zi ran", was bedeutet, dass "das Gesetz des Dao die Natur ist". Deshalb betont diese Tradition die natürlichen Reflexe und eine Reflex-orientierte Entwicklung von Anwendungen der inneren Wudang Kampfkünste. Das Üben innerhalb dieser Linie geht einher mit rasch zunehmenden kämpferischen Fähigkeiten und dem Entwickeln schneller Reflexe. Die Praktiken dieser Linie sind sehr interessant für Liebhaber der echten inneren Kampffähigkeiten im Sinne von Wu Wei und Wu Wo, dem "Handeln durch Nichthandeln" sowie dem "Nicht-Ich".

Es gibt viele weitere Linien die noch nicht erwähnt wurden, wie z.B. die Qingxu Pai, Tiangang Pai, oder die Linie des Großmeisters Liu De Yi, die Linie des dritten Himmelstores von Wudang (santianmen pai). Die Liste wäre zu lang, um hier vollständig wiedergegeben zu werden. Am Ende wollen wir hinzufügen, dass es für Einsteiger wahrlich nicht einfach ist, einen guten Überblick über den Charakter und die Bedeutung der Linien und Schulen zu bekommen. Selbst nach einer gut gemeinten kleinen Einführung wie dieser hier, bleiben sicher viele Fragen offen. Aber wir möchten dazu ermuntern, sich weiter zu informieren und die Linien mit uns zu diskutieren. Wer sich über Wudang Kungfu informieren möchten, ist immer willkommen, uns eine E-Mail zu schreiben.

Die zwei daoistischen Ordensrichtungen: Quanzhen Jiao und Zhengyi Jiao

Alle daoistischen Jünger, Mönche und Priester sind in der Regel in einer der beiden philosophisch-religiösen Ordensrichtungen 1. der Quanzhen Jiao und 2. der Zhengyi Jiao. Diese beiden Orden (Sekten) beschreiben verschiedene Wege der Kultivierung und haben in der Geschichte des Daoismus unterschiedliche Rollen übernommen.
Während die Quanzhen Jiao eher die von der Welt zurückgezogeneren Wege pflegt und mit vielen Regeln und Disziplin der Kultivierung eines Mönch in einem Kloster entspricht, ist die Zhengi Jiao desto mehr eine weltliche Ordnung, die oft auch mit einem normalen Beruf und Familienleben verbunden wurde. Bei der Quanzhen Jiao führt der Weg der Kultivierung vor allem durch Sutra Rezitation, Zeremonien, dem Einsatz von Medizin, Erhaltung der Gesundheit, Praktiken für Langlebigkeit und die inneren Kampfkünste. Quanzhen Jiao ist auch der traditionelle Orden der für innere Alchimie bekannt ist. Jünger dieser Ordnung dürfen kein Fleisch essen oder Alkohol trinken und praktizieren strenges Zölibat.

Zhengyi Pai Jünger haben eine andere Art der Kultivierung welche alle genannten Praktiken oder Teile der Praktiken der Quanzhen Jiao Praxis beinhalten kann aber nicht muss. Sie arbeitetenn früher viel für das Wohl der Gesellschaft wie z.B. durch Bändigung von Geistern, Magie, Heilen der Kranken, und durch Fengshui (chinesisch Geomantie) zu helfen, das Gleichgewicht von Yin und Yang aufrecht zu erhalten etc. Ihr Weg der Kultivierung ist nicht geprägt von Gesetzen, strenger Disziplin und Keuschheit, sondern vielmehr der "natürliche Weg" und daher beispielsweise der Weg mit einer Familie, Frau und Kindern. Die Praxis der äußeren Alchemie durch verwenden von externen Elixieren ist traditionell der Weg zur Unsterblichkeit in der Zhengyi Jiao. Ob Unsterblichkeit die wichtigste Maxime in der Allgemeinheit des Daoismus ist, ist dabei ein ganz andere Frage.

Hinweis:

Mit diesem Text wollen wir weder Personen/Personengruppen oder Generationslinien diskriminieren, sondern wollen bestimmte Fragen, die wir über die Jahre immer wieder gestellt bekommen, so gut wie möglich beantworten. Hier an dieser Stelle ist nicht genug Platz, um alles detailliert zu beschreiben. Deswegen bitten wir um Verständnis, falls einige themenbezogene Informationen fehlen. Der Zweck dieses Textes ist nur die Einführung der daoistischen Traditionslinien von Wudang. Jeder ist herzlich willkommen, uns für weitere Informationen zu kontaktieren.

Quelle: www.wudang-kungfu.net

The Legendary Daoist Wang Chongyang

Source: asia-sale.com

Wang Chongyang (11 January 1113 – 22 January 1170) [Chinese calendar: 22nd day, 12th month, 2nd year, Zhenghe era in the reign of Emperor Huizong of Song – 4th day, 1st month, 10th year, Dading era in the reign of Emperor Shizong of Jin was a Chinese Taoist and one of the founders of the Quanzhen School in the 12th century during the Song dynasty.  




Wang Chongyang was born with his birth name as “Zhongfu” in a wealthy family in 1113. He was educated in Chinese classics and martial arts.
Wang Chongyang intended to start a rebellion against the Jurchen Jin dynasty, which conquered northern China in the Jin–Song Wars. According to tradition, in the summer of 1159 when he was 48, he met two Taoist immortals in a tavern, Zhongli Quan and Lü Dongbin. They trained him in secret forms of Taoism. He changed his name to “Zhe” and adopted the Taoist name “Chongyang”.   
In 1160, Wang Chongyang met one of the immortals again and was provided with a set of written instructions called “Ganshui Xianyuan Lu”. Those written instructions included the names of two men who would later become his disciples (Ma Yu and Tan Chuduan). Wang built a tomb for himself near Mount Zhongnan and called it “Tomb of the Living Dead”. He lived in it for three years.
At the end of the three years, Wang filled the tomb with earth and built a hut on top of it and called it “Complete Perfection Hut”. He spent the next four years in the hut studying Taoism and imparting his knowledge to others. During that time, he met Tan Chuduan, who became his disciple after he cured Tan from illness. Qiu Chuji and Tan traveled around the local towns and villages with Wang and founded five Taoist congregations. Wang’s teachings were referred to the “Teachings of the Complete Perfection” (after the hut) and his branch of Taoism became known as the Quanzhen School.
In 1167, Wang Chongyang burnt down the hut and travelled east to Shandong, where he met Ma Yu and Ma’s wife, Sun Bu’er. They became his disciples as well. He accepted a total of seven disciples who later became known as “Seven Masters of Quanzhen” or “Seven Elders of Quanzhen”. They are also called the “Seven Immortals” or “Seven Perfected Beings”.
In 1187, Emperor Shizong of Jin summoned Wang’s disciple Wang Chuyi (and, according to some sources, also Qiu Chuji) to preach in his inner palace. Later, he requested the presence of Wang Chuyi at his deathbed. Shizong’s successor, Emperor Zhangzong, banned the teaching of Quanzhen Taoism. He considered them as causing heretical and detrimental to society; He converted to Quanzhen’s teachings later and let Wang Chuyi stay in Yanjing (present-day Beijing) for a year. Shizong’s grandson Wanyan Shou later wrote a biography for Wang Chongyang.
Wang Chongyang was the author of many poems of Taoist instruction. According to legend, Liu Chuxuan became a follower of Wang after reading one of Wang’s poems.
Wang Chongyang’s writings include:

  • “An Anthology of Complete Perfection by Chongyang” (Chongyang Quanzhen Ji)
  • “Chongyang’s Anthology on Teaching Transformation” (Chongyang Jiaohua Ji) 
  • “Chongyang’s Anthology of the Ten Transformations by Dividing Pears” (Chongyang fenli shihua ji) (The phrase “to divide a pear” is a pun for “to separate,” these were writings intended to convince Ma Yu and Sun Bu’er to separate in order to better cultivate the Dao.)

  • Disciples from Wang Chongyang

The most notable ones among Wang’s seven disciples were Sun Bu’er and Qiu Chuji. Sun’s husband, Ma Yu, was one of the seven, while she became an important role model for female Taoists. Ma Yu later succeeded Wang as the leader of the Quanzhen School.
Qiu Chuji gained the favour of Genghis Khan and founded the White Cloud Monastery in Beijing. Genghis Khan granted tax-exempt status to all Quanzhen schools and placed Qiu in charge of all religions in China.
Each of the seven disciples founded his or her own lineage of Quanzhen Taoism. They are as follows:
  1. Ma Yu (馬鈺) founded the Yuxian lineage (Meeting the Immortals)
  2. Tan Chuduan (譚處端) founded the Nanwu lineage (Southern Void)
  3. Liu Chuxuan (劉處玄) founded the Suishan lineage (Mount Sui)
  4. Qiu Chuji (丘處機) founded the Longmen lineage (Dragon Gate)
  5. Wang Chuyi (王處一) founded the Yushan lineage (Mount Yu)
  6. Hao Datong (郝大通) founded the Huashan lineage (Mount Hua)
  7. Sun Bu’er (孫不二) founded the Qingjing lineage (Clarity and Stillness)  (siehe auch hier)